Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin

Suche

presse

Hanse-Sportorthopädie-Tage in Rostock

Von Simon Greifenstein, Leon Salm (beide FAU Erlangen) und Julia Deinlein (Uni Regensburg)  im Namen der  GOTS Young Academy&Aga Students Bereits zum fünften Mal fanden vom 23.05.2024 bis zum 25.05.2024 die Hanse Sportorthopädie-Tage für interessierte und motivierte Studierende statt. Die Veranstaltung genießt inzwischen einen hervorragenden Ruf und zieht Studierende aus weit entfernten Studienstandorten Deutschlands und Österreichs an. In der diesjährigen Neuauflage der Veranstaltung lag der theoretische und praktische Fokus auf dem Kniegelenk. Den Startschuss für die Veranstaltung fand am Donnerstagnachmittag in einem Hörsaal der orthopädischen Klinik der Universität Rostock statt. Es folgten am ersten Tag informative Vorträge zu den Themen Präventionskonzepte, funktionelle Anatomie des Kniegelenks, Nachbehandlung von VKB-Verletzungen und deren Folgen. Abgerundet wurde der gelungene erste Tag bei bestem Wetter mit einem get-together am Rostocker Hafen, das zum regen Austausch und Networking einlud. Am zweiten Tag wurde es dann praktisch. Dort erwartete die Studierenden zuerst der legendäre Sportarztkoffer-Vortrag des Organisators Andrzej Jasina. Dieser durfte in alle Einzelteile zerlegt und sämtliche Fragen zum Einsatz der einzelnen Bestandteile gestellt werden. Es schloss sich ein Untersuchungskurs für das Kniegelenk in Kleingruppen an. Danach konnten die Studierenden sich gegenseitig in einem Tape-Kurs mit den Grundlagen der Sprunggelenk- und Fingergelenkstabilisierung vertraut machen. Den Abschluss des Freitags lieferte eine interactive case discussion zu einem spannenden Fall aus dem Leistungssport. Am Samstag ging es nach einleitenden Worten des Prodekans für Lehre der medizinische Fakultät Rostock Prof. Emmert und einer Vorstellung der Fachgesellschaften GOTS und AGA über in arthroskopische Übungen am Modell. Es konnte unter fachmännischer Supervision ein arthroskopischer Rundgang durchgeführt und das instrumentarische Handling in entspannter Atmosphäre geübt werden. Im Wechsel wurde die Sehnenpräparation für die VKB-Plastik geübt. Es schlossen sich Übungen zur sonographischen Diagnostik des Bewegungsapparates an. Zum Abschluss gab es von Prof. Lutter noch einen spannenden Vortrag zum Thema Knorpelchirurgie, welche die Veranstaltung komplettierte. Die Hanse-Sportorthopädie Tage waren eine bereichernde Erfahrung für alle Teilnehmenden, die dadurch nicht nur das theoretische Wissen erweitert, sondern auch unsere Begeisterung für dieses Fachgebiert gestärkt hat. Wir sind dankbar für die Möglichkeit an diesem rundum gelungen Event teilgenommen zu haben und können kommende Studierende dazu motivieren an die Ostsee zu kommen. Ein großes Dankeschön geht neben den engagierten Referenten an alle Unterstützer, welche dieses Event möglich gemacht haben.

International Knee Days Berlin

2024_kneedays-ProgramFür GOTS Assistenzärzte Vom 25. bis 28. September finden die International Knee Days in Berlin statt. In diesem Jahr bietet GOTS erstmals ein Teilnahmestipendium für Assistenzärzte der GOTS. Die Bewerbung erfolgt durch Einsendung der Unterlagen an office@gots.org: Nachweis der GOTS-Mitgliedschaft  Nachweis des Assistenzarzt-Status Motivationsschreiben in Form eines kurzen Videos (einige Sekunden)  Wir freuen uns über eure Einsendungen und bedanken uns herzlich bei Prof. Wolf Petersen und Prof. Thore Zantop für diese Möglichkeit.

Prof. Dr. med. Volker Schöffl ist GOTS-Sportarzt des Jahres 2024 | PM Juni 2024

Der Orthopäde, Unfallchirurg und erfolgreiche Sportmediziner Prof. Dr. med. Volker Schöffl (Bamberg) ist zum GOTS-Sportarzt des Jahres 2024 gekürt worden. Er wurde auf dem 39. Jahreskongress der Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin geehrt. Schöffl erhält die Auszeichnung unter anderem für sein unermüdliches Engagement bei der medizinischen Betreuung von Spitzensportlern, vor allem im Klettersport. In dieser Sportart, die er auch selbst aktiv betreibt, hat sich der Arzt international einen Namen gemacht. Neben seiner chirurgischen Tätigkeit als Spezialist für sportartspezifische Verletzungen der Hand und Finger im Klettersport und in der interdisziplinären Sportmedizin, übernahm Volker Schöffl unter anderem die Leitung des Sportmedizinischen Stützpunktes im Deutschen Alpenverein und damit die Betreuung aller Nationalkaderathleten des DAV (Dt. Nationalmannschaft Sportklettern, Dt. Nationalmannschaft Skibergsteigen, Expeditionskader). Er ist Delegierter der Deutschen Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin in der Medizinischen Kommission der UIAA (Union Internationale de l´ Association de l´ Alpinisme) und war Expeditionsleiter und Arzt mehrerer Kletterexpeditionen in Nepal, Borneo, Thailand, Laos, Burma etc. Schöffl übernahm in seiner bisherigen Laufbahn die sportmedizinische Betreuung vieler nationaler und internationaler Veranstaltungen, z.B. Sportklettern WM/EM in München und Erlangen, Weltcups, Deutsche Meisterschaften und viele mehr. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen unter anderem bei Verletzungen und Überlastungserscheinungen bei Sportkletterern, der Leistungsdiagnostik im Sportklettern und Skibergsteigen und bei den Risiken kindlichen Leistungskletterns. Darüber hinaus leistet er unermüdliche Aufklärungsarbeit im Bereich der Prävention von Sportverletzungen, u.a. durch Buchveröffentlichungen, Artikel und Vorträge . Einen regelrechten Paukenschlag setzte Schöffl vor einem Jahr mit seinem Rücktritt aus der Medical Commission der IFSC (International Federation of Sport Climbing). Als Arzt wollte er es nicht mehr mitverantworten, dass aktive Kletterer sich für Erfolge in Wettkämpfen förmlich „herunterhungern“ und so ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Jahrelang beriet er die Kommission, Trainer und Funktionäre zum Thema des RED-S Syndrom (Relative Energy Deficiency in Sport). Als Folge von Essstörungen, Untergewicht und maximaler Erschöpfung beinhaltet das Syndrom gravierende und langfristige gesundheitliche Folgen für betroffene Sportler – von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Unfruchtbarkeit bis hin zum Tod. Als sich im Verband keine Veränderung abzeichnete, setzte der Arzt mit seinem Austritt ein Zeichen, welches ein mediales Beben nach sich zog und Veränderungen von Reglements in der Kletterszene beschleunigte. „Ich freue mich riesig über die Ehrung zum Sportarzt des Jahres 2024“, sagt Schöffl. Und weiter: „Allen jungen Kollegen möchte ich mit auf den Weg geben, nach bestem medizinischem Wissen zu handeln und Haltung zu zeigen – auch wenn es manchmal viel Gegenwind gibt. Ich wünsche mir für ´meine´ Sportler, dass sie alle ihre Wettkämpfe gewinnen. Aber ich möchte ihnen später – in 20 Jahren – in die Augen blicken können, möchte, dass sie gesund sind, ihren Beruf ausüben und ihr Leben ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen gestalten können.“

EM | Fußball in der Sportmedizin: Spieler, Trainer, Sportärzte im Austausch auf dem GOTS-Kongress in Nürnberg | PM Juni 2024

Am 20. und 21. Juni 2024 startet der große GOTS-Kongress in Nürnberg. Die trinationale Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin (Deutschland, Österreich, Schweiz) lädt ein – zu einem international hochkarätigen fachlichen Austausch. Hauptthema in diesem Jahr: Verletzungen und Prävention im Fußball. In den Diskussionsrunden bleiben die Ärzte jedoch nicht nur unter sich – Trainer und Spieler haben hier „ein wichtiges Wörtchen mitzureden“. So ist dann kein Geringerer als Sandro Wagner, Co-Trainer unserer National-Elf zu Gast, der aus dem benachbarten Base Camp der deutschen Nationalmannschaft in Herzogenaurach zum Kongress kommt. Auch Ex-Bundesliga-Torschützenkönig und slowakischer Nationalspieler Marek Mintal hat für einen Austausch mit den Ärzten zugesagt. Zusammen mit dem DFB-Doc Dr. Jochen Hahne wird über die medizinische Versorgung bei der Europameisterschaft gesprochen, über die Besonderheiten der Fußballmedizin bei Profis im Vergleich zum Breitensport aber auch über Unterschiede zu anderen Sportarten. Wichtiges Augenmerk gilt dabei den Verletzungen und wie man diesen aus Sicht aller Beteiligten am besten vorbeugen kann. „Wenige Profifußballer kommen komplett verletzungsfrei durch eine Saison. Viele verletzen sich auch häufiger als einmal pro Saison“, sagt GOTS-Experte Prof. Dr. Werner Krutsch, Orthopäde und Sportmediziner, der in Nürnberg praktiziert und Forschungsarbeiten am Universitätsklinikum Regenburg betreut. Krutsch ist Initiator des Bundesliga-Verletzungsregisters, Vereinsarzt des 1. FC Nürnberg und arbeitet in der Fußballmedizin für die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Da die Datenlage der Forschung im Profifußball immer noch dünn ist, ist es besonders wichtig, dass Mannschaftsarzt, Spieler und Trainer ihre Erfahrungen bei der Entstehung von Verletzungen und der medizinischen Betreuung mit einbringen. Unter dem wissenschaftlichen Vorsitz von Prof. Werner Krutsch und Prof. Thomas Tischer (GOTS-Präsident) wird neben anderen Vereinsärzten aus der Bundesliga auch Dr. Jochen Hahne auf dem Kongress referieren. In seinem Vortrag geht es um die häufigen Muskelverletzungen bei Profispielern und wie solche Verletzungen möglichst schnell aber trotzdem sicher ausheilen können. Zusammen mit Spielern bzw. Trainern werden Verletzungs-Momente am Video gemeinsam analysiert und diskutiert. Dr. Jochen Hahne ist niedergelassener Orthopäde in München und als Nachfolger von Dr. Müller-Wohlfahrt sowohl Mannschaftsarzt des FC Bayern München als auch seit 2015 bei unserer DFB-Nationalmannschaft. Die Anstrengungen aller Beteiligten der Sportmedizin in Praxen, Kliniken und Universitäten, aber auch in den Fußballvereinen und Fußballverbänden auf dem Gebiet der Verletzungsprävention zeigt in den Beiträgen des GOTS-Kongresses, wie ernst es den Sportmedizinern und Sportwissenschaftlern mit der Gesundheit der Spieler ist. Die GOTS weist deshalb auch mit Entschiedenheit kürzlich getroffene öffentliche Aussagen zurück, bei der vereinzelt aus der eingeschränkten Perspektive außerhalb des Profifußballs die Behauptung aufgestellt wird, dass „die Gesundheit im Spitzenfußball nachrangig“ sei. Gerade aus den Reihen der GOTS betreuen viele Ärzte internationale Top-Athleten, Nationalmannschaften, Olympioniken, Bundesligisten uvm. Auf dem Kongress werden viele Möglichkeiten der nachhaltigen Prävention in verschiedenen Sportarten vorgestellt. Prof. Krutsch: „Unsere Mannschaftärzte stehen nicht nur am Spielfeldrand und in der Kabine an der Seite ihrer Spieler, sie betreuen die Sportler meist über einen sehr langen Zeitraum – oft auch nach abgeschlossener Karriere. Ihre Gesundheit und der Erhalt ihrer Erwerbstätigkeit stehen im Zentrum unserer täglichen Arbeit, auch wenn sportarttypische Risiken nie ganz vorzubeugen sind. Neben der reinen Behandlung von Verletzungen, führen wir als Community der Vereinsärzte gemeinsam mit DFL und DFB seit kurzem sogar ein gemeinsames Verletzungs- bzw. Gesundheitsregister im Frauen- und Männerprofifußball.  

39. Jahreskongress der GOTS | Highlights am Freitag, 21.06.2024| Profifußball 16:00 Uhr im Raum Kleiner Saal – DFB-Nationalmannschaft bei der GOTS 2024

Der diesjährige Jahreskongress der GOTS in der Meistersingerhalle in Nürnberg wird einen großen Schwerpunkt im Thema der Fußballmedizin haben. Die gleichzeitig stattfindende Fußball-Europameisterschaft in unserem Land wird den Profifußball auf höchster Ebene über unsere Fernseher in die Wohnzimmer bringen. Neben den Toren und schönen Spielen, wird es auch wieder Verletzungen geben, die die Relevanz und Notwendigkeit einer exzellenten medizinischen Betreuung im Profifußball aufzeigen. Am 21.06.2024 werden beim GOTS-Kongress im Rahmen von verschiedenen Sitzungen die wissenschaftlich und praktisch wichtigsten Themen der Fußballmedizin vorgestellt. Zum Höhepunkt des Kongresses werden Kongresspräsident Prof. Dr. Thomas Tischer (Erlangen) und Sitzungsvorsitzender Prof. Dr. Werner Krutsch (Nürnberg) auch Gäste von der deutschen Nationalmannschaft begrüßen. DFB-Mannschaftsarzt Dr. Jochen Hahne (auch FC Bayern München) wird in Begleitung eines weiteren (Überraschungs)-Gastes aus der DFB-Delegation in der Highlight-Sitzung um 16.00 Uhr zu Gast sein und gemeinsam mit ehemaligen Nationalspielern und den Sportorthopäden des Kongresses über Erfahrungen und Perspektiven der Fußballmedizin diskutieren.

39. Jahreskongress der GOTS | Highlights am Donnerstag, 20.06.2024

Unser Ehrengast: Prof. Andreas Imhoff, München, berichtet über „Shoulder Instability Across the Life Span – Evolution in the last 40 Years” Am Donnerstag, 20.06. um 11:30 Uhr im Raum Kleiner Saal! Weitere Highlight Lectures: Treatment of cartilage defects – what is possible? 20 years of PRP – where are we today? ACL prevention in children The role of core stability during changes of direction in team sports            and its influence on knee joint loading: can we predict the risk of                ACL injury? ·       When to correct the alignment of the knee? Die Kongressparty im Restaurant KORNS findet um 19:00 Uhr statt! Sichern Sie sich jetzt noch ein Ticket. Für Studierende nur 40,-€.

BIV-OT und GOTS gehen auf OTWorld 2024 dauerhafte Kooperation ein

Im Zuge der OTWorld 2024 in Leipzig haben der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) am 16. Mai 2024 eine Partnerschaft geschlossen. Ziel der Partnerschaft ist die Einrichtung einer Stiftungsprofessur in der Technischen Orthopädie. Durch die Schaffung einer Professur für Sportorthopädie beziehungsweise technischer Orthopädie soll die Aus- und Weiterbildungsqualität in der konservativen Orthopädie verbessert, die Wirksamkeitsforschung orthopädischer Hilfsmittel ausgebaut und die individuelle und bedarfsgerechte Versorgungsqualität durch Technische Orthopädie gesteigert werden. „Seit 2015 gibt es in Deutschland keinen entsprechenden Lehrstuhl mehr”, erklärt Prof. Dr. Martin Engelhardt, Vorstandsmitglied und Schriftleiter der GOTS. „Seither wird das Feld der akademischen Ausbildung und Forschung im medizinischen Bereich der Technischen Orthopädie in Deutschland nicht mehr besetzt. Dabei ist die konservative und perioperative Orthopädie von immenser Bedeutung. Mithilfe der technischen Orthopädie können Operationen vermieden oder zumindest hinausgezögert werden. Das erhöht die Lebensqualität der Patienten und entlastet die Budgets der Kostenträger.” Als Partner teilen der BIV-OT und die GOTS die Auffassung, dass die Gesunderhaltung der Bevölkerung und die Prävention von Verletzungen am Haltungsapparat ein Schlüsselpunkt für die Lebensqualität der Bürger darstellen. Dazu kann die konservative und perioperative Orthopädie, also Behandlungsmaßnahmen ohne Operation im Zusammenspiel von Medizin, Orthopädie-Technik und Physiotherapie, einen großen Beitrag leisten. „Unser Gesundheitssystem ist auf die schneidende Orthopädie ausgerichtet”, betont Alf Reuter, Präsident des BIV-OT. „Wir investieren als Gesellschaft viel Geld in die Aus- und Weiterbildung der entsprechenden Fachärzte sowie in die Operationen. Ohne Ärzte mit Kompetenz auf dem Gebiet der Technischen Orthopädie entsteht eine Versorgungslücke für die Patienten, die unser Handwerk allein nicht schließen kann. Denn zu einer erfolgreichen Versorgung gehören Orthopädietechniker, Ärzte und Physiotherapeuten gleichermaßen. Daher haben wir gemeinsam mit der GOTS die Initiative ergriffen, um künftig eine Stiftungsprofessur einzurichten und damit den Stellenwert der Technischen Orthopädie in Forschung und Ausbildung zu stärken.” Vertreter von Medizin und Handwerk gehen Hand in Hand Weiterhin sehen die Partner den hohen Bedarf an Studien zum Evidenznachweis bereits im Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes gelisteter orthopädischer Hilfsmittel und solcher, die noch im Aufnahmeverfahren stecken. „In der Hilfsmittelversorgung müssen wir konsequent auf evidenzbasierte Wirksamkeitsnachweise setzen“, betont BIV-OT-Präsident Alf Reuter. „Ohne diese Nachweise werden neue Hilfsmittel und Versorgungskonzepte nicht ins Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes aufgenommen oder bewährte daraus entfernt. Das hat zur Folge, dass die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten nicht tragen und Patienten unter einer suboptimalen Versorgung leiden, was ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Unsere gemeinsame Aufgabe als Mediziner und Orthopädie-Techniker ist es aber, die bestmögliche Versorgung für jeden einzelnen Fall zu erzielen.“ Immerhin 88 Prozent der Krankenversicherten in Deutschland sind in einer Gesetzlichen Krankenkasse und jeder Vierte davon ist auf medizinische Hilfsmittel angewiesen. Den Partnerschaftsvertrag unterzeichneten zur OTWorld in Leipzig BIV-OT-Präsident Alf Reuter für den Spitzenverband des Handwerks und für den weltweit zweitgrößten Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen, Prof. Dr. Martin Engelhardt. Über die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ein wesentlicher Schwerpunkt der GOTS ist die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte in der orthopädisch-traumatologischen Sportmedizin. Darüber hinaus ist die GOTS Herausgeber der Zeitschrift „Sportorthopädie – Sporttraumatologie“ und des GOTS-Manuals der Sporttraumatologie.  Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband mehr als 4.500 Sanitätshäuser und orthopädie-technische Werkstätten mit über 48.000 Beschäftigten, die mehr als 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen in Deutschland pro Jahr in mehr als 30 Bereichen verantworten.