GOTS Young Academy Hands-on-Workshop Orthopädie: Schulterverletzungen im Sport

Liebe Mitglieder der Young Academy, Es ist wieder so weit: wir starten durch und geben Gas in der Weiterbildung der jungen Ärzte. Der Herbst beginnt 2025 mit dem „GOTS Young Academy Hands-on-Workshop Orthopädie“. Thema in diesem Jahr: Schulterverletzungen im Sport! Wir freuen uns, Sie am 22. November von 10.00 bis 15.30 Uhr in der adViva GmbH Eppelheimer Straße 64 in 69123 Heidelberg zu begrüßen. Nach zwei Übersichtsreferaten zum Thema Schulter und einer kleinen „Kräftigungspause“ geht es in vier Kleingruppen weiter: mit klinischer Untersuchung, Ultraschall, konservativen Therapieansätzen und der sinnvollen Verwendung von Hilfsmitteln. Es darf selbst Hand angelegt werden. Erfahrene Spezialisten aus dem Deutschen Gelenkzentrum stehen bereit, ihr Fachwissen weiterzugeben und den Spaß an der Sportorthopädie zu vermitteln. ANMELDUNG bis 14. November über die Geschäftsstelle der GOTS FL-100×210-ORT-Workshops-GOTS-Young-Academy-2025-07-v4 Übrigens: Die Young Academy umfasst inzwischen mehr als 300 Studenten mit Interesse an der Sportmedizin/Sportorthopädie und bietet zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen an.
Neues Curriculum der GOTS Young Academy

Liebe Young Academy, wie bereits beim letzten Jahreskongress angekündigt, ist es endlich so weit: Das neue Curriculum ist veröffentlicht! Alle Details dazu findet ihr unter folgendem Link: https://gots.org/die-gots-young-academy/ Mit der Absolvierung des Curriculums möchten wir euch einen umfassenden Einblick in die spannende Welt der Sportmedizin ermöglichen. Das neue Curriculum basiert auf einem innovativen Symposienkonzept, jedes Symposium behandelt dabei alle zentralen Aspekte der Sportmedizin. Sammelt eure Teilnahmen an Symposien und Webinaren, haltet Vorträge und freut euch nach Abschluss des BASIC sowie ADVANCED Levels auf tolle Möglichkeiten und Preise. Seid dabei, vertieft euer Wissen und macht den nächsten Schritt in eurer sportmedizinischen Laufbahn! Sportliche Grüße, Eure Young Academy GOTS Young Academy Florian Altenburger +43 664 88672510 gots.young.academy@gmail.com
8. Hanse Sport-Orthopädie Tage

Diesmal geht es beim Team Rostock wieder um das Kniegelenk, auch die VKB-Plastik wird bis ins Detail ausgearbeitet. Dazu gehören selbstverständlich die Arthroskopie-Simulatoren, VR-Brillen und – erstmals – auch praktische Übungen zur Transplantat-Armierung sowie ein Instrumentierkurs. Darüber hinaus werden die Gäste von ihrer Profi-Athleten-Betreuung berichten und gemeinsam mit den Studierenden mehrere Fälle ausarbeiten. Verbandsärzte aus dem Eishockey, den Karate-Kadern sowie der Handball-Bundesliga stehen wie gewohnt vor Ort für alle Fragen zur Verfügung. Am letzten Tag schließt das Programm mit Orthesen- und Taping-Workshops sowie einem Untersuchungskurs ab. Ein gemeinsamer Gesellschaftsabend in weihnachtlicher Atmosphäre wird für entspanntes Networking sorgen. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: andrzej.jasina@med.uni-rostock.de
GOTS Young Academy Wintersportsymposium 2025 in Innsbruck

Unter dem Motto „Zwischen Kufen, Kanten und Risiken: Sportmedizinische Herausforderungen auf der Eisfläche und im Eiskanal“ folgten am 29. und 30. März auch dieses Jahr erneut ca. 20 interessierte StudentInnen und PhysiotherapeutInnen dem Ruf des GOTS YA Wintersportsymposiums nach Innsbruck. Unter der Organisation von Dr. Sarah Tomaselli und Dr. Friedemann Schneider fand 2025 die mittlerweile fünfte Ausgabe der Veranstaltung in der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie statt. Wie bereits in den vorherigen Jahren zeichnete sich das Symposium durch den interdisziplinären Austausch zwischen ÄrztInnen, StudentInnen, PhysiotherapeutInnen und ProfisportlerInnen aus. Den Einstieg in den ersten Tag machte Lorenz Lampl, um mit seinem Vortrag zur Anatomie der Hüfte die Basis für weitere Programmpunkte des Tages zu schaffen. Dr. Miar Ouaret (Innsbruck) gab daraufhin wichtige Tipps und Anhaltspunkte zur Beurteilung der Hüfte bzw. des Beckens im Röntgen. Hands-on-Session Sonographie unter der Anleitung von Dr. Miar Ouaret sowie dem Team von Sono4you Innsbruck (Abb. 1). Im nächsten Vortrag informierte Dr. Friedemann Schneider (Innsbruck), u.a. in den vergangenen Jahren als Teamarzt des HC Innsbruck tätig, nicht nur über Verletzungen und Betreuung im Eishockey, sondern zeigte auch Probleme und offene Fragen, v.a. das Thema Concussion betreffend, auf. Passend zum Thema AthletInnenbetreuung gab Daniel Löberbauer interessante Einblicke in die Arbeit als Physiotherapeut und erklärte das Selective Functional Movement Assessment (SFMA), ein Analysetool um Funktionsstörungen des Bewegungsapparats erkennen und behandeln zu können. Nach der Mittagspause in der Mensa der Univ.-Klinik Innsbruck griff Dr. Konstantin Streißlberger (Feldkirch) die ersten Programmpunkte des Vormittags auf und stellte wichtige Punkte der Beckentraumatologie dar, wobei hier neben theoretischen Punkten mit dem Üben des Anlegens einer Beckenschlinge auch die Praxis nicht zu kurz kam. Dr. Moritz Wagner (Ottawa, CA) informierte uns danach per aufgezeichnetem Vortrag über die Diagnostik des Hüftgelenks, wobei er vor allem auf das femoro-acetabuläre Impingement (FAI) und die Möglichkeit der Arthroskopie in den Mittelpunkt einging – per Videocall stand er daraufhin für aufgetretene Fragen zur Verfügung. In der anschließenden Hands-on-Session konnte unter der Anleitung von Dr. Ouaret sowie Lena und Jakob von Sono4you Innsbruck ausgiebig das Schallen von Sprung-, Knie- und Schultergelenk geübt werden. Den Abschluss des ersten Tages bildete dann der mittlerweile traditionelle Athlete Talk, dieses Jahr mit Madeleine Egle (mehrmalige Weltcup-, Olympiamedaillen- und WM-Medaillengewinnerin im Rennrodeln), Juri Gatt (Weltmeister im Rennrodel-Doppelsitzer) und Daniel Löberbauer (physiotherapeutische Betreuung österreichischer Rodelverband ÖRV). Die drei Gäste konnten viele Fragen zum Leben von ProfisportlerInnen, deren medizinischer Versorgung und Betreuung als auch zum Rennrodeln selbst beantworten, ein unerwartetes Highlight aller Anwesenden war sicherlich auch eine Olympiamedaille von Madeleine Egle selbst in der Hand halten zu dürfen. Tag zwei startete dann mit einem Überblick der Anatomie des Sprunggelenks durch Elena Hauschild, wonach analog zum ersten Tag der passende Vortrag zur Beurteilung des Sprunggelenks im Röntgen folgte, welchen Dr. Nina Übelhör (Innsbruck) hielt. Dieses Wissen war die Basis für die anschließende Präsentation der typischen Verletzungsmuster im Sprunggelenk mit Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten durch Dr. Franziska Kollmann (Innsbruck). Passend zum Titel der Veranstaltung stellte Dr. Sarah Tomaselli (Feldkirch) dann die Ergebnisse ihrer Studie zum Thema Verletzungen beim Rennrodeln vor, wobei zwischen akuten Verletzungen, welche vor allem die exponierten Körperteile Hand, Fuß und Kopf betreffen, sowie den Überlastungsverletzungen beispielsweise von Lendenwirbelsäule und Schulter, unterschieden werden muss. Physiotherapeut und Trainer des ÖRV Philip Knoll stellte daraufhin neben dem Notfallrucksack beim Rennrodeln ein mögliches Verfahren zur Bergung aus dem Eiskanal vor, welches von den TeilnehmerInnen auch beispielsweise beim Bergsteigen oder Skitourengehen angewendet werden kann. Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Bergung aus dem Eiskanal wurden geübt Den Schlusspunkt des Wintersportsymposiums bildete dann ein Taping-Kurs angeleitet von den Referenten Daniel Löberbauer und Philip Knoll, bei welchem auch die Vor- bzw. Nachteile von Leuko- und Kinesiotape diskutiert wurden und deren Anwendung ausprobiert werden konnte. Großen Dank gilt den Sponsoren, insbesondere den Firmen ofa, Sporlastic und Kanzlsperger für die Unterstützung des Kurses, der Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und den ReferentInnen für ihre interessanten Vorträge. Ein besonderer Dank gilt weiters Dr. Sarah Tomaselli und Dr. Friedemann Schneider für die reibungslose Organisation und spannende Auswahl der Gäste und Themen. Insgesamt war das GOTS YA Wintersportsymposium wieder ein bereicherndes und lehrreiches Kurswochenende für alle TeilnehmerInnen. Max Stockmaier
GOTS Young Academy: Sportsymposium Regensburg 14.03.-15.03.2025

Am 14. und 15.März 2025 fand am Universitätsklinikum Regensburg das erste sportmedizinische Symposium der GOTS Young Academy statt. Die Veranstaltung widmete sich dem Thema „Return to Sports“ und beleuchtete die medizinische Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern nach Verletzungen. Ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen und Workshops bot neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Strategien zur Rehabilitation und Rückkehr in den Sport. Nach einer Begrüßung und Vorstellung der GOTS Young Academy eröffnete Anja Ragette mit einem Vortrag zur Rolle des neuromuskulären Systems bei Sportverletzungen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der medizinischen Betreuung im professionellen Fußball, da die Universitätsmedizin Regensburg als FIFA Medical Center of Excellence fungiert. Dr. Dominik Szymski stellte Kriterien für eine sichere Rückkehr in den Sport nach Kopfverletzungen vor und diskutierte aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Thema. Aus physiotherapeutischer Sicht erläuterte Kevin Litwitz individuelle Rehabilitationspläne, mögliche Herausforderungen in der Therapie und evidenzbasierte Entscheidungshilfen anhand eigener Fallbeispiele. PD Dr. Clemens Memmel befasste sich mit der Kindertraumatologie und stellte die Frage, ob Kinder als „kleine Erwachsene“ betrachtet werden können oder eine eigenständige medizinische Gruppe darstellen. Er zeigte auf, inwieweit der Körper Wachstumsprozesse zur Korrektur von Fehlstellungen nutzen kann und wo die Grenzen dieser Anpassungsmechanismen liegen. Frühzeitiges Erkennen von Fehlbelastungen und asymmetrischen Wachstumsprozessen ist entscheidend, um langfristige Probleme zu vermeiden. Neben den theoretischen Inhalten spielte die praktische Anwendung eine wichtige Rolle. In einem Ultraschall-Workshop konnten die Teilnehmenden die sonografische Diagnostik von Schulter-, Sprung- und Kniegelenk intensiv üben. Ergänzend wurde die radiologische Bildgebung sportspezifischer Verletzungen mittels MRT behandelt, wobei die Teilnehmenden mit Gerardo Napodano sowohl die Basics der Bildgebung auffrischten, als auch komplexe Fälle diskutierten. Ein weiterer Themenblock befasste sich mit orthomolekularer Medizin. Dr. Marco Hartl erläuterte den Einfluss des Mikrobioms und kurzkettiger Fettsäuren auf sportliche Leistungsfähigkeit und Regeneration. Seine Erfahrungen aus der Betreuung der U17-Nationalmannschaft, die innerhalb eines Jahres sowohl die Europa- als auch die Weltmeisterschaft gewann, verdeutlichten die Relevanz dieser Strategien. Przemyslaw Warminski und Simon Hecht vom SSV Jahn Regensburg gaben Einblicke in das Athletiktraining und die Belastungssteuerung im Profifußball. Besondere Aufmerksamkeit galt Faktoren wie Ernährung, Schlaf, Regeneration und mentaler Stärke, die mittlerweile fester Bestandteil der Trainingsplanung im Leistungssport sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Rehabilitation wurde von Sportpsychologin Anna Schneider beleuchtet. Sie stellte dar, dass nicht nur der körperliche Heilungsprozess, sondern auch die mentale Bereitschaft für eine Rückkehr in den Sport entscheidend ist. Praxisbeispiele aus der Athletenbetreuung zeigten, wie gezieltes Training der mentalen Stärke den Rehabilitationsprozess unterstützen kann. Am zweiten Tag wurden im OTC Therapiezentrum verschiedene sportmedizinische Diagnostikmethoden praktisch erprobt. Bewegungsanalysen mit dem Diers MotionLab, Kraftmessungen und Sprungtests standen ebenso auf dem Programm wie die isokinetische Testauswertung mit dem Biodex-System, das wertvolle Erkenntnisse über Muskelkraft und Dysbalancen liefert. Das Symposium bot eine gelungene Kombination aus wissenschaftlicher Theorie und praktischer Anwendung sowie die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch. Ein besonderer Dank gilt allen Referenten, Organisatoren, Teilnehmenden und den Sponsoren Bauerfeind und Norsan, die diese Veranstaltung unterstützt haben. Besonders hervorzuheben ist zudem die engagierte Organisation durch Julia Deinlein von der GOTS Young Academy, die mit viel Eigeninitiative und Unterstützung von Dr. Dominik Szymski zur erfolgreichen Umsetzung beigetragen hat.
Sportsymposium Wien – Frauen und Nachwuchsfußball

September 2024 Am Freitag, den 20.September fanden sich alle Studierenden bei traumhaftem Wetter im Sportcenter im Schatten der UNO City ein. Los ging es mit einem fesselnden Impulsvortrag, der das Thema, welches uns die kommenden zwei Tage beschäftigen würde, wunderbar einleitete. Alexander Widhalm, operativer Leiter der Frauen des First Vienna FC 1894, gab uns einen Überblick, was sich in jüngster Vergangenheit im österreichischen Frauenfußball – zum Positiven – verändert hat und wo es im internationalen Vergleich noch erheblichen Aufholbedarf gibt. Die First Vienna Frauen, welche sich vor wenigen Jahren in die 1. Bundesliga gekämpft hatten, durften als amtierender Vizemeister heuer erstmals Champions-League-Luft schnuppern und sich mit den ganz großen Teams aus Europa messen. Danach folgte bereits ein Highlight des ersten Tages, denn Florian Altenburger und Laurin Kratochwil durften ÖFB-Teamarzt OA Dr. Markus Winnisch und die ehemalige Team- und FC Bayern Rekordspielerin Carina Wenninger begrüßen. Auf einen spannenden Vortrag über Teambetreuung im Mannschaftsport mit vielen hilfreichen Tipps an junge angehende Sportmediziner folgte ein Athlete Talk der Sondersorte, bei dem vor allem die Themen wie Vertrauen und Beziehungsaufbau zwischen Teamarzt und Sportlerin, gegenseitige Erwartungen und No-Go’s sowie der Umgang mit Verletzungen diskutiert wurden. Im Namen der Young Academy nochmals ein herzliches Dankeschön, dass dieses Treffen zustande kommen konnte und dass auf alle Fragen der Studierenden ausführlich eingegangen wurde. Bereits in dieser ersten Session ist mehrmals die Thematik von Kreuzbandverletzungen bei Athlet:innen aufgekommen. „Eine Fußballkarriere als Frau ohne Kreuzbandriss zu erleben, ist fast unmöglich.“, wurde zwischendurch sogar behauptet. Umso passender war daher der nächste Vortrag von Physiotherapeut Julian Ulberth, MSc, der sehr übersichtlich ein 6 Phasenmodell in der Kreuzband-Reha vorstellte und dabei auf die wichtigsten Kriterien und Scores einging. Dr. Robert Breuer und Dr. Rainer Fiala, die selbst bereits viel Erfahrung in der Mannschaftsbetreuung – von American Football Spielern – haben, referierten über das große Thema von „Muskel- und Sehnenverletzungen“ und „Concussion – Einfluss des Kopfballspiels im Nachwuchsfußball“. Kurz vor dem Mittagessen schloss diese diskussionsreiche Session mit einem wichtigen Vortrag über den Einfluss des weiblichen Menstruationszyklus auf die körperliche Leistungsfähigkeit. Lena Lauxtermann, MSc. stellte dabei ihr Forschungsprojekt (Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft – Deutsche Sporthochschule Köln) vor, in dem akute Reaktionen und langfristige Effekte von zyklusgesteuertem Training ausgewertet und verglichen wurden, um Rückschlüsse auf die Bedeutsamkeit für die Praxis und Anpassung ziehen zu können. Nach dem Mittagessen folgte, um der postprandialen Müdigkeit entgegenzuwirken, ein sehr greifbarer Vortrag von Tamara Knezevic, BSc. über Sporternährung inkl. praxisnahen Tipps für die optimale Energieversorgung am Spieltag. Mit Dr. Christoph Stotter, MSc, PhD und seinem Vortrag zu kindlichen Kreuzbandverletzungen und Katharina Lohse, welche uns die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Verletzungen im Fußball näherbrachte, wurde die interdisziplinäre Vortragsserie geschlossen. Lohse war erst vor wenigen Tagen aus Kolumbien zurückgekehrt, wo sie das österreichische U20 Frauennationalteam erstmals bei einer WM-Teilnahme begleiten durfte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Vortragenden für ihre informativen Präsentationen und das Engagement, die Young Academy bei Veranstaltungen wie dieser zu unterstützen. Ein besonderes Dankeschön gilt Josh Prikasky, BSc. welcher neben einem sehr kurzweiligen interaktiven Vortrag zur physiotherapeutischen Betreuung im Nachwuchsfußball am Beispiel der Akademie des FAK Austria Wien auch den anschließenden Taping Workshop abgehalten hat. Parallel dazu fand mit der Fa. OPED ein zweiter spannender Workshop statt, bei dem die Studierenden Einblick in die neuesten Entwicklungen und innovativen Produkte erhielten und wo man sehen konnte, welches Potential künstliche Intelligenz schon jetzt in der postoperativen Reha und im Return to Sport hat. Der zweite Tag stand dann voll im Fokus der Young Academy mit noch mehr Workshops und v.a. Hands-On. Nach drei Vorträgen zur Anatomie von Knie und Sprunggelenk sowie über die Einteilung von Sprunggelenksfrakturen, gab es auch am Samstag einen Athlete Talk: diesmal mit ehemaligem Bundesligaspieler Lukas Parger, welcher auch in Kroatien bei Dynamo Zagreb in der Jugend Spielerfahrung sammeln durfte, und Sarah Mattner, Spielerin bei Fußballgroßmacht SKN St. Pölten und nebenbei Medizinstudentin. Wie sie Sport und Studium unter einen Hut bringt und wie Lukas vom Dorfverein in Tirol den Sprung in die UEFA Youth League mit Zagreb schaffte, waren Gegenstand des Interviews. Danach ging es fließend über in den nächsten Workshop: klinische Untersuchung von Knie und Sprunggelenk ehe wieder das gemeinsame Mittagessen anstand. Die Stichworte des Nachmittags waren „Arthroskopie“ und „Osteosynthese“. Herzlichen Dank an die Fa. Arthrex und die Fa. AAP, die uns die Workshops ermöglichten und außerdem jeweils einen einführenden Vortrag hielten. Darin wurden das Prinzip der Osteosynthese bzw. die Geschichte und der allgemeine Aufbau des Arthroskops erklärt. In guten drei Stunden hatten die Studierenden dann jede Menge Zeit, um sich an den Modellen auszutoben, Meniskusrisse zu nähen, Schienbeinbrüche zu verplatten, Fragen zu stellen und viel zu üben. Mit diesen Eindrücken endete das Sportsymposium in Wien zum Thema Frauen- und Nachfuchsfußball. Wir möchten uns hiermit nochmals ausdrücklich bei den Sponsoren OPED und OFA bedanken, aber auch bei allen Referent:innen für die qualitativ hochwertigen Vorträge und allen Teilnehmer:innen, ohne die das Event nicht so gelungen wäre.
Young Academy: Bericht über den GOTS Jahreskongress 2024

Von Pia Winkler Das Highlight des GOTS-Jahres war auch dieses Jahr wieder der Jahreskongress, der eine beeindruckende Mischung aus wissenschaftlichen Vorträgen, praxisnahen Workshops und lebhaften Diskussionen bot. Für uns StudentInnen begann der Kongress direkt mit einem spannenden Einstieg in die Schwerpunkte des diesjährigen Mottos: eMotion!. Gleich zu Beginn wurden wir mit einem faszinierenden Vortrag von Young Academy Mitglied Sebastian Olbrück über die Anatomie der Schulter empfangen, der die Basis für die anschließenden Präsentationen des GOTS-Vorstands darstellte. Die Dreidimensionalität des Schultergelenks wurde von Dr. Krifter eindrucksvoll erklärt. Er vermittelte uns ein Verständnis für die komplexen Bewegungsabläufe und die Bedeutung der korrekten Diagnosestellung. Anschließend führte uns Dr. Ritsch in die funktionelle Anatomie ein – ein Thema, das besonders für uns Medizinstudenten, die gerade erst den Präparierkurs hinter sich hatten, von großem Interesse war. Seine Ausführungen ließen unsere Herzen höher schlagen, da er die Theorie direkt mit praktischen Beispielen verknüpfte. Besonders beeindruckend war Dr. Jasinas Einblick in die Betreuung von Boxern am Ring. Er zeigte uns nicht nur die Tools, die vor Ort zum Einsatz kommen, sondern auch, wie Entscheidungen für die Gesundheit oder den sportlichen Erfolg getroffen werden – stets im Einklang mit den aktuell geltenden Richtlinien. Der GOTS on-field Rucksack wurde uns ausführlich vorgestellt, ebenso wie die wichtige Nachbetreuung von Sportlern und Sportlerinnen im Operationssaal. Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Prof. Zantop, der uns zeigte, wie wir bei einem sogenannten Red-Out reagieren können. Mit seinem Fachwissen nahm er uns gedanklich mit zu unserer ersten Knie-Arthroskopie und bereitete uns so auf zukünftige Herausforderungen vor. Die praktischen Tipps und die Möglichkeit, direkt Fragen zu stellen, machten diese Sessions von Prof. Zantop, Prof. Schmitt und Prof. Nührenbörger besonders wertvoll für uns junge Mitglieder. Parallel zu diesem spannenden Programm kam auch die Praxis nicht zu kurz: Das Arthrex Mobile Lab unter der Anleitung von Prof. Lutter, PD Dr. Pachowsky, Prof. Zantop und Prof. Petersen war ein weiteres Highlight. Die Begeisterung und Motivation der Studenten, das Gehörte direkt in die Tat umzusetzen, war so groß, dass das Lab aufgrund der intensiven Nutzung extra gekühlt werden musste. Während des Kongresses war die Fußball-EM im vollen Gange, und das spiegelte sich auch in den Themen des Kongresses wider. Im Bereich Fußballmedizin wurden die Erfahrungen aktuell tätiger Mannschaftsärzte aus dem Profifußball mit den Zuhörern geteilt. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Krutsch waren mit Teamarzt Dr. Jochen Hahne und dem Direktor der Nationalmannschaft des DFB, Rudi Völler, zwei wichtige Vertreter der deutschen Nationalmannschaft live dabei. Diese Diskussion bot uns wertvolle Einblicke in die Praxis der Fußballmedizin auf höchstem Niveau. Vor Ort hatten wir außerdem die einzigartige Gelegenheit, durch Dr. Boban am Teakwondo Bundesstützpunkt in Nürnberg zu erleben, wie professionelle Kampfsportart-Betreuung funktioniert. Und natürlich durfte man erst nach Hause fahren, wenn man einen ordentlichen Chagi (Kampftritt) durchführen konnte! Diese praktische Erfahrung war für viele von uns ein weiteres Highlight und verdeutlichte die Vielseitigkeit der Sportmedizin. Auch die Arbeiten von uns Studenten wurden im Zuge der Poster-Session heiß diskutiert. Die Preise für die wissenschaftliche Arbeit beim Young Investigator Award von Bauerfeind waren ein weiterer spannender Programmpunkt und zeigten, wie viel Engagement und Wissen in die Forschungsprojekte der jungen Mediziner einfließt. Die Vorstandswahl in diesem Jahr lässt zudem ein vielversprechendes neues Sportjahr einläuten! Unter der Leitung von Flo, Emina, Sarah und Sophie sind bereits jetzt viele spannende Workshops in Planung, auf die wir uns freuen können. Besonderer Dank gilt Kongresspräsident und zudem Präsident der GOTS Prof. Dr. Tischer für seinen außergewöhnlichen Einsatz für uns Studenten! Die Einladung zum Kongressabend mit der spektakulären neuen olympischen Sportart Breakdancing war wie ein Teambuilding-Event für uns Studenten. Es war eine großartige Gelegenheit, uns untereinander besser kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben. Danke! Insgesamt war der GOTS Jahreskongress ein unvergessliches Erlebnis, das uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich bereichert hat. Die Mischung aus theoretischem Wissen, praktischen Einblicken und emotionaler Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld der Sportmedizin hat uns gezeigt, wie vielfältig und spannend dieser Bereich ist. Wir sind gespannt auf die nächsten Herausforderungen und freuen uns darauf, das Gelernte in der Praxis anzuwenden und auf ein Wiedersehen beim nächsten Jahreskongress in Krems 2025!
GOTS Young Academy auf den Wiener Sportärztetagen

Von Karoline Burgstaller und Rainer Fiala Am 25. und 26. Mai durften einige Mitglieder der GOTS Young Academy an den Wiener Sportärztetagen teilnehmen. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Kontaktsportarten mit Fokus auf American Football. Es gab interessante Vorträge zur Allgemeinen Biomechanik, neurologischen Aspekten des Schädel-Hirn Traumas und Spätfolgen entsprechender Sportverletzungen, aber auch ein Auffrischen in der Anatomie und sehr viel Praxis! Außerdem lernten wir Nico Hrouda, Quarterback der Vienna Vikings, kennen – er erzählte über seinen Sport, seine Ziele und Verletzungen. Mein Highlight war nicht nur das Tapen und Erlernen vom Bandagieren, sondern vor allem auch der Ärztesport – ein eigenes Footballtraining – sowie das Heimspiel Vienna Vikings vs. Danube Dragons am Sonntagabend. Live zu sehen, wie die Vikings gewannen und es dabei superspannend machten, war einfach extrem cool! Danke an die ÖFOU und Ärztekammer für Wien für das Ermöglichen des Events!
Hanse-Sportorthopädie-Tage in Rostock

Von Simon Greifenstein, Leon Salm (beide FAU Erlangen) und Julia Deinlein (Uni Regensburg) im Namen der GOTS Young Academy&Aga Students Bereits zum fünften Mal fanden vom 23.05.2024 bis zum 25.05.2024 die Hanse Sportorthopädie-Tage für interessierte und motivierte Studierende statt. Die Veranstaltung genießt inzwischen einen hervorragenden Ruf und zieht Studierende aus weit entfernten Studienstandorten Deutschlands und Österreichs an. In der diesjährigen Neuauflage der Veranstaltung lag der theoretische und praktische Fokus auf dem Kniegelenk. Den Startschuss für die Veranstaltung fand am Donnerstagnachmittag in einem Hörsaal der orthopädischen Klinik der Universität Rostock statt. Es folgten am ersten Tag informative Vorträge zu den Themen Präventionskonzepte, funktionelle Anatomie des Kniegelenks, Nachbehandlung von VKB-Verletzungen und deren Folgen. Abgerundet wurde der gelungene erste Tag bei bestem Wetter mit einem get-together am Rostocker Hafen, das zum regen Austausch und Networking einlud. Am zweiten Tag wurde es dann praktisch. Dort erwartete die Studierenden zuerst der legendäre Sportarztkoffer-Vortrag des Organisators Andrzej Jasina. Dieser durfte in alle Einzelteile zerlegt und sämtliche Fragen zum Einsatz der einzelnen Bestandteile gestellt werden. Es schloss sich ein Untersuchungskurs für das Kniegelenk in Kleingruppen an. Danach konnten die Studierenden sich gegenseitig in einem Tape-Kurs mit den Grundlagen der Sprunggelenk- und Fingergelenkstabilisierung vertraut machen. Den Abschluss des Freitags lieferte eine interactive case discussion zu einem spannenden Fall aus dem Leistungssport. Am Samstag ging es nach einleitenden Worten des Prodekans für Lehre der medizinische Fakultät Rostock Prof. Emmert und einer Vorstellung der Fachgesellschaften GOTS und AGA über in arthroskopische Übungen am Modell. Es konnte unter fachmännischer Supervision ein arthroskopischer Rundgang durchgeführt und das instrumentarische Handling in entspannter Atmosphäre geübt werden. Im Wechsel wurde die Sehnenpräparation für die VKB-Plastik geübt. Es schlossen sich Übungen zur sonographischen Diagnostik des Bewegungsapparates an. Zum Abschluss gab es von Prof. Lutter noch einen spannenden Vortrag zum Thema Knorpelchirurgie, welche die Veranstaltung komplettierte. Die Hanse-Sportorthopädie Tage waren eine bereichernde Erfahrung für alle Teilnehmenden, die dadurch nicht nur das theoretische Wissen erweitert, sondern auch unsere Begeisterung für dieses Fachgebiert gestärkt hat. Wir sind dankbar für die Möglichkeit an diesem rundum gelungen Event teilgenommen zu haben und können kommende Studierende dazu motivieren an die Ostsee zu kommen. Ein großes Dankeschön geht neben den engagierten Referenten an alle Unterstützer, welche dieses Event möglich gemacht haben.
Report vom GOTS YA Kurs in Podersdorf am See

Von Florian Altenburger Zu unserer großen Freude war die Young Academy beim diesjährigen OTP-Kurs in Podersdorf auch zahlreich vertreten. Diesmal mit parallel abgehaltenen sportmedizinischen Themen rund um den Wassersport, allem voran dem Surfen. Das Event startete am Freitag, dem 26. April 2024. Der erste Tag sollte den Student:innen den Surfsport sowie die akute Versorgung am Wasser näherbringen. Mit Inhalten wie der faszinierenden Geschichte des Surfsports, Podersdorf als renommierten Surfspot, den modernen Surfsportarten, sowie eine spannende Präsentation über die Strandklinik als langjährige Versorgungsstätte des Surfweltcups, starteten wir in das zwei-tägige Programm. Im Anschluss beteiligten wir uns am Hauptkongress, wo Themen wie die Akutversorgung an der Sportstätte besprochen wurden und anschließend anhand verschiedener on-field Szenarien in die Praxis umgesetzt wurden. Am Samstag, dem 27. April 2024, starteten wir um 08:00 Uhr mit einem detaillierten Blick auf die Anatomie des Kniegelenks, gefolgt von praktischen klinischen Untersuchungen des Kniegelenks und einer Übersicht der häufigsten Verletzungen. Jene Themen wurden anschließend ebenfalls im Rahmen des Schulterblocks diskutiert. Nach einer Pause tauchten die Teilnehmer:innen in die Welt der Surfmedizin ein. Auch die Forschung kam nicht zu kurz: zwei unserer Teilnehmer stellten uns ihre Diplomarbeiten zu schulterchirurgischen Themen vor und eröffneten im Anschluss eine Diskussionsrunde darüber. Außerdem bekamen wir die einzigartige Chance die Geschichte eines Paralympics-Sportlers aus erster Hand erzählt zu bekommen. Der Nachmittag des zweiten Kurstages war der Sonographie gewidmet. Durch einen kurzen Theorievortrag wurde das Thema eröffnet und schon wurde drauf losgeschallt. In diesen zwei Stunden hatte jede:r Student:in ausreichend Zeit ihre/seine Ultraschall-Skills zu verbessern. Anschließend haben wir wieder am Hauptkongress teilgenommen, wo wir zwischen einer Ultraschallstation und einer Station zum Thema „Motorisches Lernen“ rotieren durften. Insgesamt war das Event eine bereichernde Erfahrung und bot den Teilnehmer:innen ein breites Spektrum an Wissen und Einblicken in verschiedene Aspekte des Surfsports und der Sportmedizin.