GOTS sucht Mitarbeiter*in Ressort Marketing/Veranstaltungen
Zur Verstärkung unseres Ressorts Marketing und Veranstaltungen suchen wir einen Mitarbeiter (m, w, d). Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin e.V. (GOTS e.V.) ist mit mehr als 1500 Mitgliedern der größte Zusammenschluss von Sportorthopäden und -traumatologen in Europa. Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt der Gesellschaft liegt auf der Ausbildung junger Ärzte/innen und der Weiterentwicklung von Forschung und Wissen-schaft auf dem Gebiet der Sportmedizin. Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.gots.org/ Aufgaben/Stellenbeschreibung: − Koordination und Steuerung des Marketing- und Veranstaltungswesens der Gesellschaft − Weiterentwicklung des Marketing- und Veranstaltungswesens unter Berücksichtigung der strategischen Ausrichtung der Marke «GOTS» − Leitung und konzeptionell verantwortliche Weiterentwicklung des operativen Veranstaltungsmanagements − Mitwirkung an der Entwicklung eines Konzepts der Digitalisierung der GOTS unter Berücksichtigung des Ausbaus digitaler Veranstaltungs- und Lehrformate − Haushaltsverantwortung im Ressort Marketing und Veranstaltungen unter Einhaltung der Richtlinien der Gesellschaft − Verantwortliche Planung und Überwachung der einzelnen Maßnahmen der Gesellschaft − Implementierung der Gesellschaftspartnerschaften im Veranstaltungsumfeld − Anbahnung, Ausbau und Pflege von Kontakten zu Wirtschaftspartnern − Pflege und Ausbau der Kontakte zu relevanten Vertretern in Politik und Sport − Enge Zusammenarbeit mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen der GOTS Qualifikationen/Voraussetzungen: − Abgeschlossenes Studium im Bereich Marketing- und Eventmanagement oder vergleichbare berufliche Qualifikation − Betriebswirtschaftliches Denken − Mehrjährige Berufserfahrung im Marketing- und Eventmanagement − Fähigkeit zu strategischem Denken und operativer Umsetzung selbst entwickelter Konzepte − Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Projekterfahrung, Flexibilität und Einsatzbe-reitschaft − Ausgeprägte Kommunikationsstärke in Wort und Schrift (deutsch und englisch) − Sicherheit im Umgang mit relevanten Themen aus dem Bereich Compliance − Bereitschaft für flexible Arbeitszeiten (Wochenende) und Reisetätigkeit − Leidenschaft für den Sport und die Sportmedizin sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung Wir bieten Ihnen ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit vielen Gestaltungsmöglich-keiten in einem motivierten Arbeitsumfeld. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen sowie der Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und Ihres frühesten Eintrittstermins gern per Mail an office@gots.org oder postalisch an die GOTS-Geschäftsstelle, Dr. Katrin Henkel, Gebäude 14, Bachstraße 18, 07743 Jena.
„Sportmedizin war mein Hobby“ – Gratulation zum 90. Geburtstag von Prof. Dr. Heinrich Heß, Gründer der GOTS
Es ist der 23.März 1932, als Heinrich Heß in Dudweiler/Saar das Licht der Welt erblickt. Nach den Kriegsjahren kann er sein Abitur 1952 am Humanistischen Ludwigsgymnasium Saarbrücken ablegen und beginnt auch gleich 1953 das Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät der Universität Homburg/Saar. Als junger Student will er, was damals noch nicht selbstverständlich ist: auf jeden Fall zwei Semester im Ausland absolvieren! Mit dem Motorrad nach Wien Also schreibt sich Heß an der medizinischen Fakultät Wien ein, steigt auf sein Motorrad und „ist dann mal weg“. Die Erlebnisse sind heute noch lebendig. „Damals – da waren wir ja noch Franzosen“, erinnert sich Heß, „wir hatten eine eigene Regierung im Saarland, gehörten aber zu Frankreich. Es gab zu der Zeit noch keine Autobahn und keine gute Zugverbindung. Also bin ich mit dem Motorrad und meinem französischen Pass los. Das war spannend. Der Schilling stand gut zum Franc – dadurch hatte ich Geld und konnte mich überhaupt dort als Student einschreiben. In Wien waren gerade die Russen abgezogen. Es war die Zeit der Ungarnaufstände. Viele ungarische Flüchtlinge kamen nach Wien. Da war was los in der Stadt!“ Die Wiener Fakultät ist damals eine der berühmtesten in ganz Europa. „Und ich habe bei den bekanntesten Professoren die Vorlesungen gehört“, erzählt der heute selbst so bekannte Professor. Und weiter: „Zuerst habe ich im katholischen Junggesellenheim gewohnt – in einem Schlafsaal mit 30 Leuten. Da musste man sich beinahe alles um den Bauch binden, damit nichts geklaut wurde. Später hatte ich eine schönere Studentenbude. Wenn mal das Geld knapp war, gingen wir in die berühmten Wiener Verleihanstalten. Auch ich habe mal einen Fotoapparat und eine Uhr dort versetzt. Dann haben wir eine Weile eben nur von Brötchen und Milch gelebt. Wenn wieder Geld da war, habe ich alles zurückgeholt.“ Ordentlich verpackt in leeren Schuhcreme-Dosen schickt ihm seine Mutter immer wieder Geld – obwohl das streng verboten ist. Bei einem ungarischen Trainer landet Heß dann auch noch in einem Studenten-Boxclub – mit Wettkämpfen an den Wochenenden. Für ihn eine schöne Zeit. Vom „Rattenkönig“ über Geburten, die Orthopädie bis zur Neurochirurgie 1958 besteht Heß dann seine Staatsexamensprüfung und promoviere 1959 zum ´Zytochrom-Gehalt im Herzen´. „In dieser Zeit war ich der Rattenkönig“, schmunzelt Heß. Denn: die Versuche fanden an weißen Ratten in der Biochemie in Homburg statt. Nach einer 6-wöchigen Hospitation in Paris, geht Heß als junger Mediziner für anderthalb Jahre an ein Krankenhaus in Elsass/Lothringen. „Ich hab´ da alles gemacht – auch Geburten“, so der Mediziner. „Mein Chef war Chirurg in dem mit 80 Betten gar nicht so kleinen Krankenhaus. Von der Gynäkologie über HNO bis hin zu Verkehrsunfällen hat er alles bedient. Und wir hatten viele Unfälle, denn die Klinik lag an einer Hauptstraße.“ Im Saarland absolviert Heß anschließend die chirurgische Pflichtausbildung. Als in Saarbrücken 1961 eine Stelle in der Orthopädie frei wird, beginnt er die Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie bei Prof. Groh im Zentrum für Sportverletzte im Hüttenkrankenhaus Saarbrücken-Burbach. Noch vor Ende der Facharztausbildung wechselt Heinrich Heß jedoch und arbeitet unter Prof. Loew in der Neurochirurgischen Universitätsklinik des Saarlandes, wo er schnell zum Funktionsoberarzt aufsteigt. Der Chirurg erinnert sich: „Ich war dann auch für die Kinderneurochirurgie zuständig, habe viele Hirntumore gesehen. Das hat mich sehr mitgenommen und war letztlich der Grund zurück in die Orthopädie zu gehen.“ Ab 1968 ist er dann Assistent bei Prof. Mittelmeier und eröffnet 1970 an der Universitätsklinik Homburg/Saar eine Sportorthopädische Ambulanz, die großen Zulauf hat. 1972 habilitiert er, wird leitender Oberarzt der Klinik. Von 12 auf 120 Betten Und dann – kommt die längste Zeit in seinem Arbeitsleben: als Chefarzt baut Heinrich Heß ab 1975 die Orthopädische Abteilung an der St. Elisabeth-Klinik in Saarlouis auf. Dabei beginnt er bescheiden mit der Einrichtung von 12 Betten und übergibt die Klinik zum Ende seiner Tätigkeit 1997 mit 120 Betten. „Ich hatte am Anfang nur einen Oberarzt und einen Assistenten, zum Schluss 4 Oberärzte und 15 Assistenten. Die hab´ ich immer nur dann eingestellt, wenn sie vorher mindestens ein Jahr in der Unfallchirurgie waren. Denn die hat mich geprägt. Wir waren immer bereit – auch nachts und an den Wochenenden“, erzählt er. „Sportmedizin war mein Hobby“ Der rührige Professor erinnert sich gern an die Zeiten im Fußball. „Damals gab es Lehrgänge für Trainer, da wurde ich dann plötzlich eingeladen, um medizinische Vorträge zu halten. Sportmedizin war ja mein Hobby“, sagt er verschmitzt. Nach etlichen Vorträgen wird er dann gefragt, ob er nicht die Betreuung der B-Nationalmannschaft übernehmen könne. Und 1974 fragt ihn Helmut Schön, ob er zur WM mit der Nationalmannschaft nach München kommt. Heß schlägt ein und betreut die Mannschaft bis zur EM 1996. Zwei Siege in Weltmeisterschaften kann er miterleben. „Rom – meine schönste WM“ „Mein schönstes Erlebnis war die WM in Rom“, sagt er. „Beckenbauer war Teamchef, wir haben gesiegt und die Italiener standen nachts auf den Balkonen, haben gesungen, geklatscht, gefeiert und Feuerwerk gezündet.“ Eine sehr prägende Zeit für den Arzt. „Ich habe fünf Bundestrainer erlebt – jeder war auf seine Weise ein besonderer Typ. Helmut Schön hat die Spieler damals noch mit ´Sie´ angeredet. Und hinterher gab es immer ein wundervolles Bankett im Hotel. Mit allen Spielern, Trainern, Betreuern. Das war meist sehr lustig. Heute muss jeder oft einzeln wieder los und seinen vollen Terminkalender bedienen“. Die Bekanntheit aus dem Fußball zahlt sich damals aus. Immer mehr Sportler aus ganz Europa kommen extra zur OP zu Heinrich Heß. Nebenher engagiert er sich auch für die Trainerausbildung und ist Mitglied in den sportmedizinischen Kommissionen des DFB, der UEFA und der FIFA. Sein Ansehen und die Würdigung seiner Erfolge finden später Ausdruck in einem zu seinen Ehren organisierten Symposium. Dort erscheinen spontan der Präsident des DFB, Wolfgang Niersbach, und Franz Beckenbauer, um den Jubilar zu ehren und den Gästen die eine oder andere Anekdote aus früheren Zeiten kundzutun. „Sport mit dickem Knie – ach komm´ das geht doch gar nicht“ Und dann kommt es noch „verrückter“. Ein Zufall weckt den Forschergeist in Heß: „Wenn im Fußball ein Knie geschwollen war, gab es bei uns früher Salbe, einen Verband, das
GOTS Young Academy: Symposium „Klettersport mit Hand & Fuß“
Von Pia Winkler, Elena Neunteufel, Alexander Bonatti, Dr. Hannes Schönthaler und Dr. Friedemann Schneider Für motivierte MedizinstudentInnen schlugen die Sportlerherzen zwei Tage lang höher: Am 28. Und 29. Jänner hatten wir die Möglichkeit den Klettersport aus Sicht eines Sportmediziners zu betrachten – beim Klettersymposium und Hands-on Workshop in Innsbruck. Der Kurs fand unter Einhaltung der geltenden Corona-Maßnahmen statt. Zu sehen gab es Einiges: Die Vortragenden schafften es, die Aufmerksamkeit jedes einzelnen zu fesseln. Beim Blick aus dem Fenster wurde das alpine Flair zudem durch die wunderbaren Aussicht auf die Nordkette unterstrichen. Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Hand, und begann mit einem Anatomie Refresher von Dr. Hannes Schönthaler. Passend zum Klettersport bildete das Schwerpunktthema die Ringbandläsion. Darüber hinaus erklärte der Innsbrucker Handchirurg Dr. Lukas Horling (Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck) zahlreiche weitere Verletzungsmuster an der Hand und würzte die Präsentation zudem mit historischen Anekdoten. Danach ging es zurück in die Zukunft mit aktuellen Studien über Ringbandrupturen und die Reißfestigkeit von Sehnen -vorgetragen von Dr. Hannah Imhof. Abgerundet wurde der Vormittag von Dr. Miar Ouaret (Universitätsklinik für Radiologie Innsbruck) mit seiner exzellenten radiologischen Darstellung der Pathologien von Hand und Fuß – inkl. dynamischer Ultraschallbilder und Tipps und Tricks für das perfekte Bild. Am Nachmittag setzten wir das Erlernte in die Tat um. Der Praxisteil bestand aus der gegenseitigen klinischen Untersuchung sowie Sonographie der Hand. Selbstverständlich wurde auch fleißig an den Handmodellen und Arthro-Boxen arthroskopiert und am Mittagessen „paprikaskopiert“. Bereits mit Ausblick auf Tag zwei besuchten wir dann das Ganglabor der Physikalisch-Medizinischen Fakultät. Dipl. Ing. Stefan Fischler ermöglichte uns mithilfe von acht Infrarotkameras selbstständig eine Ganganalyse durchzuführen. Was wäre ein Workshop ohne „Hands-On the Wall“? So fand der Tag seinen Ausklang in der gemeinsamen Sportsession im Kletterzentrum Innsbruck. Beim gemeinsamen Planen der Routen und Griffe probierten wir die Klettertechniken direkt aus, stärkten unseren Teamgeist und schwächten die Ringbänder, um über die Wand hinauf ans Ziel zu kommen. Erfrischt durch die klare Bergluft starteten wir in den zweiten Tag. Der YA Student Alexander Bonatti verschaffte uns einen Überblick über die anatomischen Gegebenheiten des Fußes. Dr. Alexander Keiler (Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck) erörterte die verschiedensten Verletzungsmechanismen der Füße beim Klettern, gefolgt von Fallberichten aus dem klinischen Alltag, den möglichen Therapieoptionen und OP-Techniken. Elena Neunteufel gab eine Einführung in die Arthroskopie des Sprunggelenks sowie praktische Tricks. Danach ging es zur Physio-Session. Die Wettkampf-erfahrenen Physiotherapeuten Florian Happ und Florian Rudiferia (Therapiezentrum Anichstraße Innsbruck) zeigten uns spezifische Taping-Techniken an Hand- und Fußgelenken, welche wir umgehend aneinander umsetzten. Dazu bekamen wir auch einen Fahrplan für die Rehabilitation nach einer Klettersport-Verletzung bis hin zum Return-to-Sports. Insgesamt machten die zwei intensiven Tage deutlich, was es bedeutet ein kompetenter Sportmediziner zu sein. Ein riesiges Dankeschön gebührt den Firmen Schaper und Arthrex, welche mit ihrer Unterstützung die Durchführung des Workshops ermöglichten. Auch an Elena Neunteufel, Alexander Bonatti, Dr. Hannes Schönthaler und Dr. Friedemann Schneider (Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck), welcher als ehemaliges Vorstandsmitglied der YA nun die ärztliche Betreuung und Organisation übernahm, ein großes Danke für die wunderbare Gestaltung und Planung des Klettersymposiums 2022!
GOTS Young Academy: Hospitation an der Mur: Schulterchirurgie, und nicht nur…!
Von Elisabeth Schauer, Young Academy Anfang Februar 2022 verbrachte ich eine lehrreiche, zweiwöchige Hospitation im ORTHOMEDICUM bei Dr. Rolf Michael Krifter in Graz. Im Mittelpunkt der Praktikumszeit stand das Schultergelenk. Hierzu gab es tiefgreifende Expertise und neueste Entwicklungen auf dem Gebiet aus erster Hand. Trotzdem fehlte es nicht an Abwechslung: Ich erlebte ein breites Spektrum an (sport-) orthopädischen Problemstellungen mit operativen und konservativen Therapieansätzen, von arthroskopischen Eingriffen an Sprunggelenk und Hüfte über die Behandlung von HWS-Blockaden bis hin zur operativen Sanierung der Epicondylopathie und mehr. Überwiegend teilte sich die Hospitation in zwei Bereiche: OP und Ordination. Während der OPs bestand fast immer die Möglichkeit zu assistieren und somit praktisch mit anzugreifen. Praktische Fertigkeiten konnten auch in der Sprechstunde geübt werden, z. B. beim Untersuchen. Darüber hinaus gehörten zum Ordinationsalltag u. a. manuelle Therapie, Gelenksinfiltrationen, Triggerpunktbehandlung und viel Sonografie. Außerdem genoss ich die Interaktion mit den Patienten: Im ORTHOMEDICUM kann man sich zielführende Kommunikation mit rundum zufriedenen Patienten abschauen. Das Praktikum war geprägt von viel Freiraum im besten Sinne: Je nach persönlichem Interesse war es möglich, das Tagesprogramm mitzugestalten und sich teils auch Kollegen anderer Disziplinen (Anästhesie, Physiotherapie u. a.) anzuschließen. Dabei begegnete man mir stets mit Offenheit und Freude am Austausch. Elisabeth Schauer und Dr. Krifter im Orthomedicum Graz ©Orthomedicum Der wohlbekannte Ausspruch „Es gibt keine dummen Fragen“, eine der ersten „Instruktionen“ zu Beginn der Hospitation, war hier absolut aufrichtig gemeint. Unabhängig davon bzw. über die eigenen Fragen hinaus teilte Dr. Krifter sein Wissen jederzeit gerne und uneingeschränkt. Er begegnet dem Nachwuchs auf Augenhöhe und motiviert gleichzeitig dazu, sich auf die eigene Art und Weise persönlich und beruflich weiter zu entfalten. Nicht zuletzt habe ich als Berlinerin die Stadt Graz mit all ihrem Charme zu schätzen gelernt. Allein dieses schöne Fleckchen Erde ist eine Reise wert, abgesehen vom beruflichen Interesse und fachlichen Zugewinn. Abschließend gebührt an dieser Stelle daher nochmals mein herzlicher Dank an Dr. Krifter und alle engagierten Kollegen für die spannende Zeit im ORTHOMEDICUM!
GOTS Webinar-Reihe | Prävention von Schulterverletzungen 16. März 2022
Am 16. März 2022 gibt es das nächste GOTS-Webinar – wie immer von 19 bis 20 Uhr. Thema: Prävention von Schulterverletzungen Moderation: Prof. Dr. Romain Seil / PD Dr. Casper Grim/ Prof. Dr. Thomas Tischer Programm: PD Dr. med. Frieder Mauch (Stuttgart): Was macht den Überkopfsport eigentlich so problematisch? Junior-Prof. Dr. rer. nat. Matthias Hoppe (Leipzig): Was sind evidenzbasierte Risikofaktoren für Schulterverletzungen in den Überkopfsportarten? Prof. Dr. med. Thomas Tischer (Erlangen): Welche Evidenz gibt es für Schulterprävention? PD Dr. med. Casper Grim (Osnabrück): Wie läuft ein RTP nach Schulterverletzung? Anmeldung: hier
37. Jahreskongress der GOTS mit PRE-DAY
Sonografie-Kurs am 18. Mai |10-16 Uhr | Martin-Luther-Krankenhaus Berlin
Aktuelles aus der Arbeit des Komitees „Kindersportorthopädie“
Das Komitee Kindersportorthopädie organisiert derzeit mit Hochdruck das nächste GOTS-Expertenmeeting. Dieses wird vom 7. bis 9. Oktober 2022 in Deidesheim a.d. Weinstraße/Pfalz (D) stattfinden. Im Hotel „Kaisergarten“ stehen gemütliche Zimmer, Tagungsräume und Outdoor-Plätze zur Verfügung. Tagungsteilnehmer: Medizinisch Interdisziplinär: Sportorthopäden Internistische Sportmediziner Pädiater & pädiatrische Sportmediziner (Sport-)Verbände Versicherungen VBG ARAG Politische Entscheidungsträger (Bund/Land) Schulaufsichtsbehörde ADA Neben dem Expertenmeeting gibt es in jeder SOT-Ausgabe einen Artikel zu verschiedenen Themen-Schwerpunkten der Kindersportorthopädie.
Aktuelles aus der Arbeit des GOTS Komitees „Concussion“
Gründung: Januar 2021 Ausgangspunkt 2021 : Ein deutsch-sprachiges, interdisziplinäre Gremium auf die Beine zu stellen, welches die sports-related Concussion der sportmedizinischen Gesellschaft näher bringen kann. Anzahl Meetings in 2021: 4 Abgeschlossene Projekte: 1. GOTS Webinar April 2021 2. Zusammenarbeit mit dem Komitee «GOTS Kindersportorthopädie», Ein Artikel über die «sportsrelated Concussion im Kindes und Jugendalter» wurde von Frau Dr. med. Nina Fedderman Demont, Dr. med. Christian Nührenbörger und Dr. med. Philippe Tscholl verfasst und der Zeitschrift «Sports Orthopaedics and Traumatology (SOT) » im Januar 2022 eingereicht. Laufende Projekte 2021-2022 : 1. Fragebogen: Ein bereits schon von ReFORM validierter und verwendeter Fragebogen auf französisch wurde im Laufe des Jahres 2021 auf Deutsch übersetzt und einer Pilotphase validiert. Die letzte Version liegt dem Komitee zur Durchsicht für letzte Korrekturen vor. Die Fragen richten sich an medizinische Betreuer, an Athleten und an Trainer, und erfassen deren Kenntnisse, ggf. deren Kenntnislücken im Zusammenhang mit der Erkennung, der Behandlung und dem return to sports der sport-related Concussion. Geplant ist, dieser Fragebogen kurz vor dem GOTS Kongress in elektronischer Form (in Zusammenarbeit mit ReFORM) zur Verfügung zu stellen, und den Link (sofern möglich) über den GOTS Newsletter zu publizieren. Anlässlich des GOTS-Kongresses wird auf diesen Fragebogen mehrfach hingewiesen. Athletenorganisation (in der Schweiz Swiss Olympic) werden angeschrieben, um diesen Link den Athleten und Trainerverbänden zu kommen zu lassen. Eine Publikation kann nicht vor 2023 erwartet werden. 2. Artikel für die SOT Zeitschrift 2022 Dr. med. Friedemann Schneider mit Dr. med. Philippe Tscholl haben sich bereit erklärt einen Artikel zu «Die sports-related Concussion im Wintersport» zu verfassen und diesen in der SOT Zeitschrift ein zu reichen. Aktuelle in der Diskussion ob dies anhand des Eishockey erfolgen soll, oder anhand der klassischen Wintersportarten, d.h. anhand der FIS-Verbänden. 3. Komplettierung des Komitees Das Komitee erscheint in der Form und Anzahl komplett, ausser dass auch die Sportpsychologie Einsitz haben sollte. In Deutschland gibt es einige Diskussionen um die Sportpsychologen, Sportmediziner und den Neurologen. Es erscheint schwierig zu sein, einen geeigneten Sportpsychologen für das Gremium zu finden. Alternativen wurden diskutiert, insbesondere Frau Mag. Bernadette Maurer-Grubinger vorgeschlagen. Entscheid: 2022. 4. Instructional Course – GOTS Kongress 2022 Berlin Das Komitee freut sich sehr, am GOTS Kongress 2022 in Berlin 90 Minuten erhalten zu haben, um die Concussion den Kongressteilnehmern näher zu bringen. Es haben sich bereits mehrere Komitee Mitglieder spontan zur Verfügung gestellt. – Claus Reinsberger : Definition und Pathogenese der Conconcussion – Werner Krutsch: Side-line Beurteilung von Concussion im Team Sport – Friedemann Schneider : Concussion und muskuloskelettale Verletzungen – Philippe Tscholl: Chair Weitere Themen, welche bei der nächsten Sitzung diskutiert werden, und entsprechende Oratoren angefragt werden: – Neuropsychologische Tests, wann machen diese Sinn ? – Neurovisuelle und vestibuläre Aspekte der Concussion – Und wenn die Symptome einer Concussion einmal länger dauern ? (evtl. Nina Feddermann) Nächste Sitzung: Februar 2022 und Diskussionspunkte – Finalisierung Programm Instructional Course GOTS Kongress 2022 Berlin – Letzte Korrekturen des Fragebogens zur Concussion – Unterbreitung der 1. Version des Artikels «Die sports-related Concussion im Wintersport» – Brainstormung zu : Erstellung mehrere Aufklärungsbroschüren für: Athleten (Erwachsenen und/oder Kinder), Eltern , Trainer über die sportsrelated concussion. Macht dies Sinn ? Was gibt es schon, was gibt es noch nicht?
Aktuelles aus der Arbeit des GOTS Komitees „Funktionelle Diagnostik“
Ziele erreicht: 1. Vernetzung vielen Zentren für „Funktionelle Diagnostik“ im Wirkungsgebiet der GOTS 2. Webinar „Funktionelle Diagnostik“ In progress: 1. Erstellung von Algorithmen für die Anwendung der „Funktionellen Diagnostik“ in Prävention, Diagnostik und Rehabilitation 2. Schaffung von Evidenz im Themengebiet „Funktionelle Diagnostik“ 3. Ausarbeitung von Zugangsmöglichkeiten für Anwender ohne institutionelle Methodik zur „Funktionellen Diagnostik“ Ausblick: -Nächstes Meeting GOTS Kongress Berlin -Erstellung Abschliessen Algorythmus für praxisorientierte Anwendung -VISION : Expertenmeeting – „Kochbuch“ für die funktionelle Diagnostik
Aktuelles aus der Arbeit des GOTS Komitees „Wirbelsäule“
Rückblick 2021 Vortrag bei GOTS Young Academy in Graz im Mai 2021 Vortrag bei GIZ Sommer Sport Physio Tage 2021 Vortrag bei DKOU im Oktober 2021 Vorträge bei sportmed. Grundkurs im November 2021 (Sportarztdiplom) Ausblick 2022 GOTS Kongress 2022 in Berlin Markus Knöringer: Belastung der WS im Sport Ralph Schernberger: Traumatische Verletzungen, Unfälle, HWS anhand von Case Demos Björn Lembcke: Sport nach WS-Operationen Karin Pieber: Fallbeispiele aus einer sportmedizinische Ordination (interaktiv) Webinar Wirbelsäule am 22.06.2022 Markus Knöringer: Optimaler Einsatz bildgebender Diagnostik in der Abklärung von Wirbelsäulenbeschwerden Björn Lembcke: Return to sports nach/unter konservativer WS-Therapie Raphael Scheuer: ESWT rund um die WS – Evidence und Trends Karin Pieber: core stability inkl. real-time ultrasound