Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin

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Janine Lippmann

Hands-On Workshop: Das Knie im Wassersport

Surf-Foilen hinter dem Motorboot auf der Ostsee vor Schilksee

Am 1. Juli 2023 fand der sportorthopädische Workshop zum Thema „Das Knie im Wassersport“  im Olympiazentrum Kiel/Schilksee statt. Die von der GOTS zertifizierte Veranstaltung wurde von der Gesellschaft für Surfmedizin ausgerichtet und stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Thomas Gangl (Sporttraumatologie, Friedrich-Ebert-Krankenhauses in Neumünster). Auch zwei Mitglieder der GOTS Young Academy hatten die Chance, an diesem abwechslungsreichen Format teilzunehmen. Auch zwei Mitglieder der GOTS Young Academy hatten die Chance, an diesem abwechslungsreichen Format teilzunehmen.  Passend zum Thema befand sich der Vortragssaal direkt am Wasser und bot den Teilnehmern einen atemberaubenden Blick auf die Ostsee und den Olympiahafen.  Die Veranstaltung wurde mit einem Übersichtsvortrag von Dr. Thomas Gangl eröffnet, der einen umfassenden Einblick in Kniegelenksverletzungen bei Surfsportarten gab. Michael Pöhlmann, ebenfalls aus dem FEK Neumünster, referierte über die Trends in der Meniskuschirurgie. Es zeichnet sich ein Wandel zur Reparatur des Meniskus bis ins hohe Alter ab. Neue Techniken ermöglichen es nun, den Meniskus zu erhalten und seine Funktion wiederherzustellen. PD Dr. med. Peter Behrend von der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg gab einen Überblick über die aktuellen Behandlungsstrategien bei Verletzungen des vorderen Kreuzbandes. Neben exakten Anatomiekenntnissen ist auch die gleichzeitige Versorgung aller weiteren verletzten Strukturen für den Therapieerfolg entscheidend. Ein viel diskutiertes Thema war „Was mache ich nach einer Patellaluxation?“. Dr. med. Kirsten Thünemann von der Sporttraumatologie im FEK Neumünster stellte die aktuellen Therapieempfehlungen nach Patellaerstluxation vor. In der anschließenden Pause hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen mit den zahlreichen Industrievertretern (Medizintechnik Rostock, Össur, Kold Shapes) über ihre neusten Entwicklungen auszutauschen. Ein Höhepunkt des Workshops war ein unterhaltsames Interview mit Mario Rodwald, dem erfolgreichsten deutschen Kitesurfer und Inhaber der Firma Kold Shapes. Er erzählte von seinen eigenen Sportverletzungen und der medizinischen Versorgung im Profiwassersport. Thematisch ging es weiter mit Verletzungen des Kniestreckapparats. Dr. med. Johann Klasen aus dem Krankenhaus Tabea in Hamburg berichtete über die aktuellen Versorgungsstrategien bei Verletzungen der Patella, der Quadriceps- u. Patellarsehne. Der wissenschaftliche Teil der Veranstaltung wurde von Björn Eschholz, einem erfahrenen Sportphysiotherapeuten der Reha Neumünster, abgerundet. Er beleuchtete mit zahlreichen Beispielen die Wichtigkeit der Prävention und der Rehabilitation von Knieverletzungen. Im Anschluss konnten alle Teilnehmer funktionelle Tests unter seiner Anleitung selbst ausprobieren. Nach der wohlverdienten Mittagspause ging es zum praktischen Teil der Veranstaltung über. Zunächst wurden Tipps und Tricks zur Untersuchung des Kniegelenks demonstriert, die die Teilnehmer sofort bei der gegenseitigen Untersuchung anwenden konnten. Anschließend begann die Sportpraxis auf dem Wasser. Unter Anleitung stachen die Teilnehmer mit drei Motorbooten in See und konnten ihr Geschick beim Surfen hinter den Booten unter Beweis stellen. Die gelungene Veranstaltung endete mit einer gemütlichen Abschlussbesprechung. Aufgrund der positiven Resonanz ist geplant, den Workshop im kommenden Jahr zu wiederholen. Surf-Foilen hinter dem Motorboot auf der Ostsee vor Schilksee Im Olympiazentrum Kiel-Schilksee wurden den Teilnehmern zahlreiche spannende Vorträge rund um das Knie im Wassersport geboten, hier PD Dr. med. Peter Behrend (Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg).

GOTS-SIAGASCOT-Italien-Fellowship September 2023 

Abb. 1: Besuch bei Prof. Stefano Zaffagnini und seinem Team in den OP-Räumlichkeiten des historischen Rizzoli Institutes in Bologna

Rovereto – Monastier di Treviso – Florenz – Bologna  Mit großer Vorfreunde im Gepäck begann unser zweiwöchiges GOTS Italien Fellowship in Kooperation mit der SIAGASCOT im Trentino in Oberitalien. Unsere erste Station war das SOLATRIX Institute in Rovereto, wo wir von Dr. Michele Malavolta herzlich empfangen wurden (Abb. 1).  Nach einigen Einblicken in seine Sprechstunde mit Schwerpunkt auf Umstellungsosteotomien und Kniegelenksersatz bei Gonarthrose, waren wir zum Abendessen am Gardasee eingeladen. Der malerische Ausblick blieb uns hierbei wegen untypisch heftigen Regenfällen leider versperrt. Am nächsten Tag war die italienische Sonne zurück und wir begleiteten Dr. Malavolta und sein Team im OP, wo er uns seine Technik des kinematischen Alignments der Knieprothesen präsentierte, wofür er in ganz Italien bekannt ist. Abb. 1: Besuch bei Dr. Michele Malavolta und seinem Team im Krankenhaus von Rovereto Abb. 2: Besuch bei Dr. Enrico Gervasi und seinem Team in den OP-Räumlichkeiten des Krankenhauses in Monastier di Treviso Unsere Reise führte uns dann ostwärts nach Monastier di Treviso und das dortige Krankenhaus Casa di Cura Giovanni XIII. Hier durften wir den renommierten Schulterspezialisten und ehemaligen SIAGASCOT-Präsident Dr. Enrico Gervasi zunächst in seiner sehr abwechslungsreichen Sprechstunde begleiten (Abb. 2).  Wir sahen viele verschiedene Krankheitsbilder in kürzester Zeit, darunter auch eine junge Patientin mit Z.n. posteriorer Schulterluxation. Am Nachmittag präsentierten wir dem gesamten Team von Dr. Gervasi Vorträge über unsere klinischen Arbeiten und genossen im Anschluss ein gemeinsames Abendessen mit regionalen Spezialitäten bei angenehm sommerlichen Temperaturen. Die nächsten Tage waren gefüllt mit spannenden Schulteroperationen von Dr. Gervasi, darunter auch ein arthroskopisch assistierter Transfer des M. latissimus dorsi – eine technisch anspruchsvolle Operation, die uns als Highlight in Erinnerung blieb. In Italien ist es nicht unüblich, dass geplante Operationen bis 20 Uhr abends durchgeführt werden. Doch auch Kunst und Kultur kamen nicht zu knapp – am nächsten Tag bot Dr. Gervasi uns eine persönliche Stadtführung durch Venedig, wo wir den Ausblick auf die Kanäle und die Sonne genossen.  Am Sonntag setzten wir dann unsere Reise mit dem Zug nach Florenz fort, wo wir die Sehenswürdigkeiten der doch sehr von Touristen überlaufenen Stadt auf eigene Faust erkundeten. Wie perfekte Organisation aussehen kann, zeigte uns am nächsten Tag Dr. Andrea Baldini und sein Team im Casa di Cura Villa Ulivella e Glicini in Florenz. Er führte 11 Knieprothesenimplantationen in nur 8 Stunden durch, darunter einige schwierige Revisionsoperationen. Den krönenden Abschluss des spannenden Tages bildeten das gemeinsame Paddeltennisspielen mit der gesamten Abteilung und ein anschließendes Pizzaessen. Damit nicht genug, am nächsten Tag besuchten wir Dr. Francesco Giron und Dr. Michele Losco vom Universitätskrankenhaus Careggi in Florenz. Hier verfolgten wir vor allem ambulante gelenkerhaltende Eingriffe, darunter komplexe arthroskopische Ligamentrekonstruktionen.  Unsere letzte Station führte uns zum Rizzolio Istituto Ortopedico in Bologna, einer der bekanntesten orthopädischen Kliniken in Italien, wo wir von Prof. Stefano Zaffagnini und seinem großen Team herzlich empfangen wurden (Abb. 3).  Den Auftakt machte ein äußerst spannender Besuch bei Dr. Francesco Della Villa in der Isokinetic Sports Medicine and Orthopedic Rehab Faciliy, welche von der FIFA als Medical Center of Excellence ausgezeichnet wurde. Hier konnten wir italienische Profisportler bei der auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Rehabilitation nach VKB-Verletzung verfolgen.  Dann führte man uns durch die altehrwürdigen Klinikgemäuer in Rizzoli, einschließlich eines Besuchs in der bekannten, beeindruckenden medizinischen Bibliothek, in der bis zu fast 500 Jahre alte Schriften lagern. Prof. Zaffagnini demonstrierte uns während unseres Aufenthaltes viele spannende arthroskopische Operationen, darunter die VKB-Plastik in eigens entwickelter „over the top“ Technik, sowie mehrere Meniskustransplantationen (Abb. 4). Ebenfalls auf dem Programm stand eine hohe Tibiaosteotomie mit individuell angefertigter, patientenspezifischer Plattenosteosynthese.  Am letzten Tag nahmen uns einige der Assistenzärzte auf eine eigens geplante Stadtführung durch Bologna mit und trugen somit zu einem gelungenen Abschluss unseres lehrreichen Fellowships bei.  Abb. 3: Besuch bei Prof. Stefano Zaffagnini und seinem Team in den OP-Räumlichkeiten des historischen Rizzoli Institutes in Bologna. Abb. 4: Vorbereitung des Operationspräparates im Rahmen einer durchgeführten arthroskopischen Meniskustransplantation Wir bedanken uns für die außergewöhnliche Gastfreundschaft aller unserer italienischen Gastgeber und für die hervorragende Organisation durch die GOTS, insbesondere durch Priv.-Doz. Dr. med. Marco Ezechieli und Dr. Katrin Henkel (GOTS Geschäftsstelle), sowie Nives Sagramola (Sekretariat SIAGASCOT). Dieses Fellowship bietet jungen motivierten Kollegen eine hervorragende und einzigartige Möglichkeit zum kollegialen Austausch und fachlichen Weiterbildung.Es war eine unvergessliche und äußerst lehrreiche Reise durch die Welt der Orthopädie und Sportmedizin in Norditalien, die wir uneingeschränkt weiterempfehlen können. Dr. med. univ. Stefan Frank, Wien (AT)Dr. med. Kirsten Thünemann, Neumünster (D)

Students Day und Kongress 2023

Abb. 3: Team der Young Academy in Luxemburg.

Der Kongress begann am 15.06.23 in Luxemburg für die GOTS Young Academy mit dem Workshop „Trainingssteuerung und biomechanische Funktionsdiagnostik in der sportmedizinischen Betreuung von Leistungssportlern*innen“. Schnell hatten wir uns am nationalen Sportzentrum Centre National Sportif et Culturel d’Coque zusammengefunden. Die im Sportzentrum verfügbaren Trainings- und Testungsmöglichkeiten sind vielfältig. Ein Teil davon wurde uns von den MitarbeiterInnen des Institute of High Performance in Sports (LIHPS) näher gebracht. Allerdings blieb es nicht bei einer Vorstellung allein, sondern wir durften Trainingsgeräte und -methoden ausprobieren, und unsere körperliche Fitness und Ausdauer testen. Im Trainingsbereich gab es zusammen mit einer Karate-Kaderathletin eine Einführung in das Krafttraining. Wir lernten Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht, mit der Langhantel sowie an den Geräten kennen, und wie diese sportartspezifisch auf die Stärken und Schwächen eines Athleten angepasst werden können. In der Leistungsdiagnostik stellten wir über einem 15-sekündigen maximalen Sprinttest auf dem Fahrrad die maximale Laktatbildungsrate einiger unserer Studenten fest. Wir lernten, dass dieser Wert je nach Sportart variieren kann. Sofern möglich, werden die Athleten bei so einem Test sportartspezifisch getestet. Dazu nutzt das LIHPS Radrollen, in die eigene Räder eingespannt werden können sowie ein Laufband.  Der nächste Programmunkt lag im Return-To-Sport-Testing nach Verletzung der unteren Extremität. Die Mitarbeiter der LIHPS führten uns in ihr persönliches Return-to-Sports-Konzept ein und stellten dieses mit einem Beispiel einer nationalen Handballerin nach vorderer Kreuzbandrekonstruktion dar. An der Rehabilitation dieser Athletin war ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Ärzten, Physiotherapeute, Sport-/ Bewegungswissenschaftlern, Psychologen und Ernährungsberatern, beteiligt. Nach der Theorie konnten wir auf dem Speed Court unsere Schnelligkeit und Reaktivität unter Beweis stellen. Im Return-to-Sport Kontext zählen allerdings nicht nur diese Faktoren, sondern der Testleiter hat stets ein Blick auf die Bewegungsausführung der Athleten während den Richtungswechseln auf dem Court. Wie wird ein Richtungswechsel eigeleitet/ausgeführt? Wie sieht die Beinachse aus? Kann das Knie stabil gehalten werden? Wird das betroffene Bein weniger eingesetzt/geschont? Was macht der Oberköper? Die Arme? Unterstützen sie die Bewegung? Diese Analyse ist auf die Beobachtung durch den Testleiter beschränkt, kann jedoch durch weitere Methoden ergänzt werden, wie wir am Nachmittag erfahren sollten. Zuerst durften wir jedoch noch die Luft in der Höhenkammer schnuppern. Auch hier durften einige von uns wieder aufs Rad. Bei einer Belastung mit gemütlicher Fahrgeschwindigkeit lag die Sauerstoffsättigung unter diesen Bedingungen schon einmal bei 80%. Uns wurde mittgeteilt, dass sich die Athleten mindestens 9 Stunden am Tag unter diesen Bedingungen aufhalten sollten, um von den körperlichen Anpassungseffekten eines Höhentrainings profitieren zu können. Um diese Stundenzahl zu erreichen, schlafen die Sportler meist in so genannten Höhenzelten. Uns blieb jedoch keine Zeit zum Schlafen.  Mit dem Bus machten wir uns auf den Weg nach Differdingen-Oberkorn zur „Sportfabrik“, ca. 30km entfernt von Luxemburg. An der „Sportfabrik“ angekommen, begleiteten uns weitere Mitarbeiter des LIHPS sowie des Luxemburg Institute of Research in Orthopedics, Sports Medicine and Science (LIROMS) durch die Welt der Biomechanik. Dieser Standort, der erst im November 2022 eröffnet wurde, ist ein biomechanisches Test- und Erfassungszentrum für die sportliche Elite Luxemburgs. In Kleingruppen wurden uns verschiedene Testmöglichkeiten der oberen und unteren Extremität, sowie sportartspezifische Testungen gezeigt (Abb. 1). Zudem lernten wird die Kernelemente der Bewegungsanalyse, unter anderem die Erfassung der Gelenksmechanik (Winkel, Momente, Power) mittels einem markerlosem Motion Capture System, der Bodenreaktionskraft mittels Kraftmessplatten, sowie die Muskelaktivität mittels Elektromyographie kennen. Auch in diesem Rahmen durften wir wieder einiges ausprobieren, z.B. unsere maximale Armkraft testen, Elektromyografie-Elektroden anbringen und die Bewegung unserer Beine bei einem Dropjump oder beim Joggen analysieren und interpretieren (Abb. 2). In der Sportfabrik werden alle Kader-Athleten also einmal umfassend untersucht, um den aktuellen Leistungsstand, vorhandene Asymmetrien der Extremitäten oder Defizite eines Sportlers, insbesondere nach Verletzung, festzustellen. Werden beispielsweise Defizite oder bestehende Asymmetrien identifiziert, können diese folglich im Sportzentrum „Coque“ behandelt und trainiert werden. Beide Örtlichkeiten, das LIHPS und LIROMS arbeiten also synergetisch, wobei der/die AthletIn und seine/ihre Leistung stets im Mittelpunkt steht. Gefördert wird dies vom Bundesministerium für Sport in Luxemburg. Generell durften wir an diesem Tag eine sehr interdisziplinäre Betreuung der Athleten in Luxemburg mit modernen Trainings- und Messmethoden kennen lernen, und bedanken uns herzlichst für die Einblicke. An den darauffolgenden Tagen konnten die Mitglieder der Young Academy am Kongress direkt teilnehmen. Zwischen interessanten Vorträgen, spannenden Poster-Präsentationen, wo unter anderem auch einige der Young Academy ihre Forschungsarbeiten präsentiert haben, gab es aber auch immer noch genügend Zeit für anregenden und informativen Austausch unter den KongressteilnehmerInnen. Am Freitagabend hatte die Young Academy auch die Ehre, am Kongressabend teilzunehmen. An diesem war vor allem auch der Vortrag von Dr. med. Matthias Baumann ein Highlight, der uns anhand seiner Erfahrung am Mount Everest gezeigt hat, dass manchmal auch der Weg zum Ziel das eigentliche Ziel erst offenbaren kann. Mit guter Musik und noch besserer Laune war es eine wirklich gelungene Kongressparty. Am Samstag standen noch einige abschließende Vorträge am Programm sowie die Mitgliederversammlung, wo auch von der neue Vorstand der Young Academy präsentiert wurde (Abb. 3). An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank and Elena für ihre Arbeit, Motivation und ihr Engagement für die Young Academy! Wir freuen uns bereits auf den GOTS Kongress 2024 in Nürnberg! Linda Bühl, Sophie Joch, Tamara Krumlovsky Abb. 1: Leistungstests im High Performance Training and Recovery Center in der „Coque“. Abb. 2: Praktische Versuche im hochmodernen biomechanischen Zentrum „SportFabrik“. Abb. 3: Team der Young Academy in Luxemburg. Abb. 1: Leistungstests im High Performance Training and Recovery Center in der „Coque“.Abb. 2: Praktische Versuche im hochmodernen biomechanischen Zentrum „SportFabrik“.Abb. 3: Team der Young Academy in Luxemburg.