Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin

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36. Jahreskongress der GOTS – ON DEMAND Programm

Das On-Demand-Programm ist jederzeit während des Kongresses abrufbar. Dabei sind die Sitzungen nicht an Zeiten gebunden, sondern können flexibel aufgerufen werden. Auch nach dem Kongress bleiben die Inhalte verfügbar. Mit Klick auf den jeweiligen Button, gelangst du direkt zum Detailprogramm der Sitzung: hier

36. Jahreskongress der GOTS – Live Programm

Das Live-Programm findet am 1. und 2. Juli 2021 statt und wird direkt aus dem GOTS-Studio in Basel übertragen. Die interaktiven Sitzungen laden mit Votings und Q&A zur aktiven Teilnahme ein. Mit Klick auf den jeweiligen Button, gelangst Du direkt zum Detailprogramm der Sitzung: hier

SPORTMED GRAZ 21 – Live-Kongress Auftakt in Österreich

Ein Bericht von Elena Neunteufel – Vorsitzende GOTS Young Academy  Im Zuge der Initiative LET´S GO! GRAZ fand in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Steiermark am 11. und 12. Juni 2021 erste der Sportmedizinische Kongress SPORTMED GRAZ 21 unter dem Motto Spitzensport braucht Spitzenbehandlung statt. Dank einer ausgezeichneten Organisation und unter Einhaltung der aktuellen COVID-Maßnahmen konnte die Veranstaltung erstmals wieder live abgehalten werden und war ein voller Erfolg. Auch einige Studenten der GOTS Young Academy nahmen die Chance wahr, an dem Kongress teilzunehmen. Die Moderatoren Priv. Doz. Dr. Peter Fritsch, MBA (Facharzt für Kinder- u. Jugendheilkunde, Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, pädiatrische Kardiologie), Dr. Rolf Michael Krifter (Präsident GOTS Österreich, Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Sportorthopädie) und Johnny Ertl (TV Europa League Experte, ehemaliger österreichischer Fußball-Nationalteamspieler und England-Legionär) leiteten durch ein abwechslungsreiches und interdisziplinäres Programm rund um die Sportmedizin. Tag eins fand in der alten Universität Graz statt und startete mit der Überschrift Vom ersten Training zur Weltspitze. Das Thema des Nachmittags Einmal angekommen – Wie bleibt man an der Weltspitze? wurde mit orthopädischem Schwerpunkt durch zahlreiche GOTS-Referenten repräsentiert. Der Kongress setzte sich am zweiten Tag im Raiffeisen Sportpark Graz fort und startete mit einer Young Academy Session zum Thema Manuelle Medizin an der Wirbelsäule. Im Zuge dessen brachte Prim. Priv.-Doz. Dr. Karin Pieber (Leiterin des klinischen Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation UK St. Pölten, Sportambulatorium Wien) den Studenten der GOTS die Grundlagen der manuellen Wirbelsäulendiagnostik näher. Zudem beinhaltete das Kongressprogramm spannende Berichte, Experten- und Athleteninterviews und ein interaktives Diskussionsforum.   Summa summarum war der Sportmed Graz 21 Kongress ein voller Erfolg und unter Einhaltung der geltenden COVID-Maßnahmen ein positiver Ausblick. Die Studenten der GOTS Young Academy nutzten die Fortbildung, Kongressluft zu schnuppern und neue Netzwerke zu knüpfen.                

Wenn die Sehne überlastet ist oder der Wirbel ermüdet: Verletzungen im Nachwuchs-Tennis | 36. GOTS-Kongress | PM Juni 2021

Nachwuchs-Tennisspieler leiden häufig an einer Tendinopathie der Extensor Carpi Ulnaris-Sehne oder an einer Spondylolyse (Ermüdungsbruch eines Wirbelkörpers). Besonders häufig betroffen sind Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren. Die Symptome müssen schnell erkannt und behandelt werden, um eine zuverlässige Rückkehr in den Sport zu ermöglichen. Überlastungen und Verletzungen im Tennis-Sport sind eines der Hauptthemen auf dem 36. Jahreskongress der GOTS am 1. und 2. Juli, hybrid: online und live aus Basel. Dr. Stefan Michalski, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am ZFOS München: „Am ellenseitigen Handgelenk gibt es zwei Hauptfaktoren für eine Überlastung: die beidhändige Rückhand, sowie den Vorhand-Topspin. Nach einiger Zeit kommt es zu einer Reizung, zu einer Instabilität oder sogar zum Riss der Sehne. In allen Fällen muss das Handgelenk mit einer Schiene ruhiggestellt werden, bei einer Instabilität oder einer Ruptur ist auch manchmal ein operativer Eingriff notwendig. Der Sportler muss in den meisten Fällen rund zwei Monate pausieren.“ Die ursächlichen Probleme für die Überlastung am Handgelenk liegen, neben einer Technikänderung zu Topspin-Schlägen und einem schnelleren Spiel, gelegentlich auch woanders: an Knien, Hüfte oder Schulter. Die Belastung der Extensor Carpi Ulnars-Sehne entsteht dann dadurch, dass der Sportler die Probleme instinktiv ausgleicht und das Handgelenk anders führt. Hier ist eine tiefere Ursachenforschung unerlässlich. Hinterher muss an der Ganzkörper-Stabilität gearbeitet werden. Die Spondylolyse wiederum ist ein Stress- oder Ermüdungsbruch im hinteren Anteil der Wirbelkörper. Durch Aufschlag und Vorhandschlag kommt es im Tennis häufig zu einer Überstreckung bei gleichzeitigen Seitneigung und Rotation der unteren Wirbelsäule. Häufig ist dann der 5. Lendenwirbelkörper betroffen. Auch hier muss der Sportler sofort pausieren – oft 4 bis 6 Monate lang. Physiotherapie mit Stabilisationsübungen und gegebenenfalls eine Rückenorthese bringen über 90 Prozent der Betroffenen zurück in den Sport. Auch mit einer (selteneren) OP durch eine direkte Stabilisierung des Bruches mittels Schrauben oder einer Zuggurtung haben viele Sportler die Chance auf ein Comeback. Wichtig sei, so Michalski, dass in einem Risikosport für eine Spondylolyse, wie zum Beispiel Tennis,  Sportler mit Rückenschmerzen, die länger als zwei Wochen andauern, einen Arzt aufsuchen und dort ein MRT veranlasst wird. Damit kann frühzeitig die richtige Diagnose gestellt und eine schnellere und sichere Rückkehr zum Sport gewährleistet werden.

Alarmzeichen Rückenschmerz: Worauf man bei Kindern, die intensiv Sport treiben, achten muss | 36. GOTS-Kongress | PM Juni 2021

Bei Kindern und Jugendlichen, die intensiv Sport treiben, sollte man auf Alarmzeichen wie Kreuz- und Rückenschmerzen unbedingt achten. Bei der noch wachsenden Wirbelsäule kann es – im Unterschied zum Erwachsenen – zu echten strukturellen Problemen kommen. Wenn man diese nicht erkennt und therapiert, sind Schäden im Erwachsenen-Alter vorprogrammiert. Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) beleuchtet dieses Thema intensiv auf ihrem 36. Jahreskongress am 1. und 2. Juli. In Live-Streams und „on demand-Sitzungen“ tauschen sich Hunderte Ärzte, Physiotherapeuten und Wissenschaftler zu Neuigkeiten in der Sportmedizin aus. Besonders Beschwerden im Bereich der vorderen Wirbelsäule mit ihren Wirbelkörpern und Bandscheiben korrelieren in einem Alter zwischen 10 und 15 Jahren eng mit Problemen im Bereich der Wachstumszonen, so Prof. Carol-C. Hasler, Leiter der Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie am Kinder-Hospital der Universität Basel. „Dort befinden sich die knorpligen Endplatten. Diese werden rund um die Pubertät wegen der Hormonumstellungen aufgeweicht. Dadurch wird die Struktur empfindlich“, erklärt der GOTS-Experte. In diesem jugendlichen Alter kann daher vor allem bei leistungsorientierten Athleten ein Konflikt zwischen Belastbarkeit und Belastung entstehen: die Biologie zeigt ihre Grenzen auf, aber das Training nimmt zu. Kinder und Jugendliche klagen in diesem Alter dann über Kreuz- oder Rückenschmerzen. Wenn diese Symptome nach 3 Wochen mit Physiotherapie nicht zurück gehen, sollte man die Schmerzen ernst nehmen und frühzeitig mit Bildgebung abklären. Dazu eignet sich nicht unbedingt ein liegendes MRT, sondern vielmehr ein Röntgenbild in aufrechter Haltung. Um mit möglichst geringer Strahlung zu arbeiten stehen dafür sogenannte EOS-Systeme zur Verfügung, die mit w 5 Prozent der üblichen Strahlendosis arbeiten. Aus Erfahrungen wissen die Sportärzte, dass bis zur Hälfte der intensiv trainierenden Kinder bei Schmerzen auch einen radiologischen Befund aufweisen. Hasler: „Als Faustregel gilt: Je jünger das Kind, desto eher ist morphologisch etwas zu sehen. Und: je jünger das Kind, desto mehr korreliert dies auch mit den Symptomen.“ Ob Jugendliche betroffen sind, kommt sehr auf die Biomechanik der Sportart an. Besonders im alpinen Ski-Rennsport mit extrem vorgebeugter Haltung sehen die Ärzte Veränderungen an der vorderen Wirbelsäule. Aber auch im Kunstturnen oder im Down Hill Mountainbiking, wo eine große axiale Kraftübertragung auf die Wirbelsäule stattfindet. Diese jungen Sportler neigen zu einer Kyphose. Im Gegensatz dazu steht die Spondylose bei Sportlern, die viel ins Hohlkreuz gehen, wie zum Beispiel Tennisspieler. „Wenn die rechtzeitige Diagnose und Therapie verpasst werden, verfestigen sich diese Deformitäten mit zunehmendem Alter und können später zu ernsten Erkrankungen, sowie dauerhaften Schmerzen werden“, sagt Hasler, der auch Präsident der Schweizer Wirbelsäulengesellschaft ist. Deshalb ist ein Dialog zwischen Arzt, Sportler und Trainer wichtig. Aber auch Eltern und Funktionäre müssen sensibilisiert werden, um erste Anzeichen und Aussagen der Kinder und Jugendlichen wahrzunehmen.

36. Jahreskongress der GOTS – live aus unserem Studio in Basel | PM Mai 2021

Am 1. und 2. Juli 2021 findet der 36. Jahreskongress der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) statt. In vielen Live-Streams direkt aus dem Studio in Basel,  on demand -Sitzungen und online-Diskussionen tauschen sich Hunderte Ärzte, Physiotherapeuten und Wissenschaftler, hauptsächlich aus Europa, zu Neuigkeiten in der Sportmedizin aus. Im Programm mit hochkarätigen Referenten geht es um den Breitensport genauso wie um den Profi-Sport. Es geht um Verletzungen und Überlastungen, Diagnostik, Therapien, Prä- und Rehabilitation und den besten Weg zurück in den Sport. Wichtige Themenblöcke sind Knie, Hüfte und Becken, Schulter und Ellbogen, Wirbelsäule, Sehnen und Muskeln. Darüber hinaus finden spannende Themen wie moderne funktionelle Diagnostik und Biomechanik, sowie die Früherkennung und Prävention im Kindesalter ihren Platz in den Vorträgen. Schwerpunkt-Sportarten auf dem diesjährigen Kongress sind Fußball, Tennis, alpiner und nordischer Skihochleistungssport.  In Diskussionen mit den Leistungssportlern Michelle Gisin, Olympiasiegerin alpine Kombination 2018, Dominique Gisin, Olympiasiegerin Ski alpin Abfahrt 2014 und Slalomfahrer Ramon Zenhäusern (Olympiasieger 2018) werden Beispiele guter ärztlicher Begleitung und Spitzensportmedizin anschaulich dargestellt. Ein Highlight ist die Auszeichnung des GOTS-Sportarztes 2021. Parallel zum hochwertigen Hauptprogramm gibt es ein umfangreiches Physiotherapieprogramm, welches in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Arbeitsgruppe für Rehabilitationstraining organisiert wurde. Workshops und Fallbeispiele mit der Unterstützung vom Schweizerischen Verband für Sportphysiotherapie runden das vielseitige Angebot ab.

GOTS@home – live aus dem Studio in Basel

Der 36. GOTS-Jahreskongress wird pandemiebedingt virtuell stattfinden. „Live aus unserem Studio in Basel…“ heißt es dann, wenn Kongresspräsident Lucas Weißkopf und sein Team um Christian Egloff, Anja Hirschmüller und Jochen Paul den Kongress eröffnen. In vielen Live-Streams direkt aus dem Studio, modernen on demand -Sitzungen und online-Live-Diskussionen tauschen sich Hunderte Ärzte, Physiotherapeuten und Wissenschaftler, hauptsächlich aus Europa, zu Neuigkeiten in der Sportmedizin aus. Das Programm mit hochkarätigen Referenten verspricht neueste Erkenntnisse aus der Sportmedizin, sowohl im Profi- als auch im Breitensport. Es geht um Verletzungen und Überlastungen, Diagnostik, Therapien, Prä- und Rehabilitation und den besten Weg zurück in den Sport. Wichtige Themenblöcke sind Knie, Hüfte und Becken, Schulter und Ellbogen, Wirbelsäule, Sehnen und Muskeln. Darüber hinaus finden spannende Themen wie moderne funktionelle Diagnostik und Biomechanik, sowie die Früherkennung und Prävention im Kindesalter ihren Platz in den Vorträgen. Schwerpunkt-Sportarten auf dem diesjährigen Kongress sind Fußball, Tennis, alpiner und nordischer Skihochleistungssport.  In Diskussionen mit den Leistungssportlern Michelle Gisin, Olympiasiegerin alpine Kombination 2018, Dominique Gisin, Olympiasiegerin Ski alpin Abfahrt 2014 und Slalomfahrer Ramon Zenhäusern (Olympiasieger 2018) werden Beispiele guter ärztlicher Begleitung und Spitzensportmedizin anschaulich dargestellt. Ein Highlight ist unter anderem die Auszeichnung des GOTS-Sportarztes 2021. Parallel zum hochwertigen Hauptprogramm gibt es ein umfangreiches Physiotherapieprogramm, welches in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Arbeitsgruppe für Rehabilitationstraining (sart.ch) organisiert wurde. Workshops und Fallbeispiele mit der Unterstützung vom Schweizerischen Verband für Sportphysiotherapie (sportfisio.ch) runden das äußerst vielseitige Angebot ab. Zum Programm Informationen zur Registrierung: Die Teilnahme an GOTS@Home 2021 wird – wie bereits 2020 – über die Winglet-Plattform möglich sein. Das Livecenter wird voraussichtlich Mitte Juni 2021 freigeschaltet. Zur Anmeldung sind dann nur wenige Schritte notwendig: Schritt 1 – Winglet-Plattform aufrufen: www.winglet-community.com Schritt 2 – Oben rechts auf der Winglet-Plattform über „LOGIN“ mit persönlichem Nutzerkonto einloggen ODER über „SIGNUP“ ein persönliches Nutzerkonto mit Ihrer eigenen E-Mail-Adresse und neuem Passwort anlegen Schritt 3 – Livecenter von GOTS@Home 2021 aufrufen und per Klick auf den Button „GET TICKET“ für die Veranstaltung registrieren  

SPORTMED Graz 2021

  Das Grazer Sportjahr 2021 lädt in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer für Steiermark recht herzlich zum SPORTMED GRAZ 21 – dem ersten sportmedizinischen Kongress in Graz unter dem Motto „Spitzensport braucht Spitzenbehandlung“ ein.   Programm: SPORTMED-Graz-21_FV Zur Anmeldung       Freuen Sie sich auf einen Live-Kongress mit vielen GOTS-Experten:   FREITAG, 11. 6. 2021 Von 13.30 bis 18.00 Uhr Alte Universität Graz Hofgasse 14, 8010 Graz Unter der Moderation von: Priv. Doz. Dr. Peter Fritsch, MBA & Dr. Rolf Michael Krifter Check-in: Von 12.30 bis 13.30 Uhr in der Aula der Alten Universität Graz   SAMSTAG, 12. 6. 2021 Von 09.00 bis 14.30 Uhr Raiffeisen Sportpark Graz Hüttenbrennergasse 31, 8010 Graz Moderation: Priv. Doz. Dr. Peter Fritsch, MBA & Johnny Ertl  

3. GOTS Webinar: Sportverletzungen im Kindesalter

SPORTVERLETZUNGEN IM KINDESALTER Zoom Meeting Mittwoch 2.6.2021 19-20 Uhr Moderation: Prof. Romain Seil / Prof. Thomas Tischer / Prof. Holger Schmitt Referenten / Moderatoren: Programm: H. Gaulrapp (München, D) : Differenzierte sportorthopädische Untersuchung im Kindes- und Jugendalter H. Schmitt (Heidelberg, D) : Einfluss von Sport auf Wachstumsfugen S. Nehrer (Krems, A) : Behandlung von Knorpelschäden im Kindesalter C. Camathias (St. Gallen, CH) : Knicksenkfuß und Einlagenversorgung